Emerio Heizlüfter zeigt Fehler E1 – Lüfter gestört

Lesedauer: 16 Min
Aktualisiert: 30. März 2026 00:44

Zeigt dein Emerio-Heizlüfter Fehler E1, läuft der Lüfter oft nicht sauber an, bekommt zu wenig Luft oder das Gerät schaltet sich wegen Hitze selbst ab. Das Problem liegt deshalb häufig nicht am Heizelement selbst, sondern am Luftstrom, am Lüfterlauf oder an einer Schutzfunktion.

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Die Lösung lautet: Trenne das Gerät komplett vom Strom, lass es vollständig abkühlen und prüfe danach zuerst Gitter, Standfläche und Luftstrom. Entscheidend ist anschließend, ob E1 sofort beim Einschalten erscheint oder erst nach einigen Minuten zurückkommt. Genau daran lässt sich meist schon gut erkennen, ob Staub, Wärmestau, ein blockierter Lüfter oder ein echter Defekt dahintersteckt.

Viele lesen E1 und denken sofort an einen kaputten Motor. Das ist bei einem Heizlüfter zu früh. Solche Meldungen entstehen oft schon dann, wenn der Luftweg nicht frei genug ist, der Lüfter unter Last langsamer wird oder das Gerät sich vorsorglich selbst stoppt, bevor es zu heiß wird.

Was Fehler E1 bei einem Heizlüfter meistens bedeutet

Ein Heizlüfter funktioniert nur dann sicher, wenn zwei Dinge gleichzeitig sauber laufen: Das Heizelement wird warm, und der Lüfter transportiert diese Wärme sofort wieder aus dem Gerät heraus. Fällt dieser Luftstrom weg oder wird er zu schwach, steigt die Temperatur im Inneren schnell an. Genau an dieser Stelle taucht dann häufig eine Meldung wie E1 auf.

Du solltest E1 deshalb nicht als starre Einzelerklärung lesen, sondern als Warnsignal. Der Heizlüfter sagt damit im Kern: Im Bereich Lüfter, Luftbewegung oder Wärmeregulierung passt etwas nicht. Das kann eine einfache Ursache haben, etwa Staub vor dem Gitter. Es kann aber auch bedeuten, dass der Lüfter mechanisch schwergängig geworden ist oder die Elektronik den Betrieb vorsorglich beendet.

Entscheidend ist, zuerst die einfachen Ursachen zu prüfen und erst danach an einen Defekt zu denken. Erst prüfen, ob Luft überhaupt frei durch das Gerät strömen kann. Dann schauen, ob der Lüfter hörbar anläuft und ob E1 sofort oder verzögert kommt. Erst danach lohnt sich die Frage, ob ein innerer Defekt wahrscheinlich ist. Wer diese Reihenfolge einhält, spart sich oft viel unnötiges Probieren.

Woran du sofort erkennst, in welche Richtung das Problem geht

Noch bevor du etwas reinigst oder neu startest, solltest du das Verhalten des Heizlüfters bewusst beobachten. Schon wenige Hinweise reichen oft aus, um die Ursache deutlich enger einzugrenzen.

Achte zuerst auf diese Punkte:

  • Erscheint E1 direkt nach dem Einschalten oder erst nach einiger Laufzeit?
  • Hörst du den Lüfter anlaufen oder bleibt das Gerät fast still?
  • Spürst du am Auslass einen klaren Luftstrom oder nur sehr wenig?
  • Stand der Heizlüfter dicht an einer Wand, an Möbeln oder vor Stoffen?
  • Ist das Gitter sichtbar verstaubt?
  • Riecht das Gerät heiß, staubig oder elektrisch auffällig?
  • Stand der Heizlüfter schief oder auf einer weichen Unterlage?
  • Verschwindet E1 nach längerer Abkühlzeit kurzzeitig oder gar nicht?

Diese Beobachtungen sind wichtiger, als sie auf den ersten Blick aussehen. Wenn E1 sofort auftaucht und der Lüfter kaum hörbar startet, liegt der Verdacht eher bei Blockade, Motorlauf, Schutzfunktion oder Elektronik. Wenn das Gerät zunächst normal wärmt und erst später aussteigt, passt das deutlich besser zu Hitzestau, verschmutzten Luftwegen oder einem Lüfter, der unter Wärme nicht mehr stabil läuft.

Gerade der Luftstrom ist ein sehr guter Hinweis. Ein Heizlüfter, der hörbar arbeitet, aber kaum Luft bewegt, zeigt ein anderes Problem als ein Gerät, das laut und kräftig bläst und trotzdem nach kurzer Zeit E1 meldet. Im ersten Fall musst du stärker an Lüfterlauf und Blockade denken, im zweiten eher an Wärmestau oder ein Problem, das erst im Betrieb entsteht.

Diese Ursachen stecken besonders oft hinter E1

Hinter Fehler E1 steckt meistens keine seltene Kuriosität, sondern eine überschaubare Gruppe von Ursachen. Das ist hilfreich, weil du dadurch gezielt prüfen kannst, statt an allen Stellen gleichzeitig zu suchen.

Der Luftweg ist zugesetzt

Staub ist bei Heizlüftern ein Klassiker. Das Gerät saugt Luft an, erwärmt sie und bläst sie wieder heraus. Dabei sammeln sich mit der Zeit Flusen, Haare, Fasern und feine Staubpartikel an Einlass und Auslass. Solange es nur wenig ist, merkst du davon oft nichts. Irgendwann reicht die Luftmenge aber nicht mehr aus, um das Innere so zu kühlen, wie es vorgesehen ist.

Das Problem ist nicht nur eine unschöne Staubschicht auf dem Gitter. Wenn weniger Luft durchgeht, steigt die Temperatur im Gerät schneller. Der Heizlüfter arbeitet dann in einem Bereich, in dem Schutzfunktionen viel früher eingreifen. Genau daraus kann E1 entstehen.

Besonders oft passiert das in Räumen mit Teppich, Haustieren oder viel Textilstaub. Dort setzen sich Gitter und Einlassflächen oft schneller zu, als man denkt.

Der Lüfter läuft schwer oder startet nicht sauber

Nicht jede Lüfterstörung ist sofort ein Motorschaden. Manchmal läuft das Lüfterrad schlicht nicht mehr leicht genug. Staub, kleine Ablagerungen, lange Standzeit oder eine beginnende mechanische Schwergängigkeit reichen manchmal schon aus, damit der Lüfter beim Start nicht sauber auf Drehzahl kommt.

Dieses Fehlerbild zeigt sich oft so: Das Gerät startet, man hört ein kurzes Summen oder Anlaufgeräusch, aber der Luftstrom bleibt schwach. Dann versucht der Heizlüfter zu arbeiten, bekommt die Wärme aber nicht ordentlich weg. Die Folge ist häufig E1.

Hier ist wichtig zu verstehen, dass der Fehler nicht erst dann ernst wird, wenn gar nichts mehr dreht. Schon ein Lüfter, der nur halbwegs statt richtig läuft, reicht aus, um Schutzfunktionen auszulösen.

Das Gerät wird innen zu heiß

Viele Nutzer lesen „Lüfter gestört“ und denken nur an den Lüftermotor. In Wirklichkeit kann E1 auch entstehen, weil der Heizlüfter im Inneren zu heiß wird. Dann muss der Lüfter nicht die ursprüngliche Ursache sein. Es kann genauso gut sein, dass der Luftweg gebremst ist, das Gerät ungünstig steht oder die warme Luft nicht gut abziehen kann.

Ein Heizlüfter direkt vor einer Wand, neben einem Sessel, unter einem Tisch oder in der Nähe von Vorhängen arbeitet oft unter schlechteren Bedingungen, als man vermutet. Von außen sieht das nach genügend Platz aus, für den Luftstrom reicht es aber nicht. Dann staut sich Wärme, und das Gerät stoppt den Betrieb.

Wenn E1 also erst nach einigen Minuten kommt, solltest du sehr aufmerksam auf Abstand, Luftführung und Temperaturentwicklung schauen.

Der Stand ist ungünstig

Dieser Punkt wird oft übersehen. Ein Heizlüfter gehört auf eine feste, ebene Fläche. Steht er schief, wackelt leicht oder sinkt auf einer weichen Unterlage ein, können Schutzfunktionen eingreifen oder der Luftstrom wird ungünstig beeinflusst.

Das klingt klein, ist aber in der Praxis relevant. Ein Gerät, das halb auf Teppichkante, halb auf glattem Boden steht, steht oft nicht so stabil, wie es auf den ersten Blick scheint. Wenn E1 nach dem Umstellen plötzlich auftaucht, solltest du genau hier anfangen zu prüfen.

Ein interner Defekt liegt tatsächlich vor

Natürlich gibt es auch diesen Fall. Wenn Gitter und Luftwege frei sind, das Gerät korrekt steht, ausreichend abgekühlt ist und E1 trotzdem zuverlässig wiederkommt, wird ein Defekt am Lüfter oder an der Ansteuerung deutlich wahrscheinlicher.

Dann geht es nicht mehr um eine kleine Störung außen herum, sondern um ein reproduzierbares inneres Problem. Genau an diesem Punkt solltest du aufhören, immer wieder dieselben Basisschritte zu wiederholen.

So gehst du jetzt Schritt für Schritt vor

Bei Heizlüftern bringt hektisches Neustarten selten etwas. Sinnvoller ist eine klare Abfolge. Damit sortierst du die einfachen Ursachen aus und erkennst schneller, ob mehr dahintersteckt.

1. Gerät ausschalten und vollständig abkühlen lassen

Zieh zuerst den Netzstecker. Nicht nur ausschalten, sondern wirklich komplett vom Strom trennen. Danach lässt du den Heizlüfter mindestens 30 Minuten stehen. Wenn das Gerät sehr heiß war, gib ihm lieber noch etwas mehr Zeit.

Dieser Schritt ist wichtig, weil sich nur so ein möglicher Wärmestau abbaut. Außerdem verhinderst du, dass du ein noch heißes Gerät immer wieder in denselben kritischen Zustand zurückschickst.

2. Den Standort prüfen

Bevor du dich am Gerät selbst festbeißt, sieh dir die Umgebung an. Stand der Heizlüfter zu dicht an einer Wand? War der Auslass teilweise verdeckt? Kamen Vorhang, Decke oder Möbel in die Nähe des Luftstroms? Stand das Gerät sicher und gerade?

Gerade bei Heizlüftern führt ein ungünstiger Standort oft direkt zu Problemen. Es bringt deshalb wenig, nur das Gitter anzusehen und den Raum drum herum zu ignorieren.

3. Einlass und Auslass trocken reinigen

Jetzt prüfst du die sichtbaren Gitter und Luftöffnungen. Wenn dort Staub, Flusen oder Haare sitzen, entferne sie trocken und vorsichtig. Ein weicher Pinsel oder vorsichtiges Absaugen mit etwas Abstand reichen meist aus.

Wichtig ist dabei, nicht mit feuchten Tüchern tief in das Gerät zu gehen und keine Reinigungsmittel hineinzusprühen. Was nach gründlicher Reinigung klingt, verschlechtert bei Heizlüftern oft die Lage.

4. Beim Neustart auf Geräusch und Luftstrom achten

Nachdem das Gerät abgekühlt ist und die äußeren Luftwege sauber sind, schließt du es wieder an. Starte es bewusst und höre direkt in den ersten Sekunden hin. Läuft der Lüfter sauber an? Spürst du einen deutlichen Luftstrom? Oder hörst du eher ein kurzes Summen ohne richtige Luftbewegung?

Diese kurze Beobachtung ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Ein Lüfter, der nicht frei hochläuft, verrät sich oft schon in den ersten Sekunden.

5. Genau beobachten, wann E1 wiederkommt

Kommt E1 erneut, achte auf den Zeitpunkt. Erscheint der Fehler sofort, liegt die Ursache oft näher am Startvorgang oder am Lüfterlauf selbst. Taucht E1 erst nach einigen Minuten auf, sprechen Wärmestau, Staub im Luftweg oder ein Lüfter, der unter Belastung nachlässt, deutlich stärker dafür.

Die Zeit bis zur Meldung ist bei diesem Fehlerbild oft der Schlüssel. Sie zeigt dir, ob der Heizlüfter an einer Grundfunktion scheitert oder erst im Betrieb in Schwierigkeiten gerät.

Wenn E1 sofort beim Einschalten erscheint

Dann solltest du zuerst auf alles schauen, was den Start behindert. Ein Heizlüfter, der gar nicht erst sauber anläuft, hat meist ein anderes Problem als ein Gerät, das erst nach einigen Minuten aussteigt.

In dieser Situation kommen besonders oft diese Ursachen in Frage:

  • Der Lüfter startet mechanisch nicht sauber
  • Das Gitter ist schon beim Start zu stark zugesetzt
  • Der Heizlüfter steht nicht korrekt
  • Eine Schutzfunktion greift sofort ein
  • Die Ansteuerung des Lüfters arbeitet nicht sauber

Hier bringt es wenig, das Gerät mehrfach direkt hintereinander neu zu starten. Sinnvoller ist eine saubere Prüfung am Anfang. Steht das Gerät fest? Ist der Luftweg frei? Hörst du überhaupt einen Anlaufversuch? Spürst du Luft?

Wenn E1 sofort kommt und der Heizlüfter dabei fast still bleibt, ist der Verdacht auf einen Fehler rund um den Lüfterlauf deutlich stärker als bei einem Gerät, das zunächst hörbar normal arbeitet.

Wenn der Heizlüfter erst läuft und dann E1 zeigt

Dieses Muster ist besonders aufschlussreich. Ein Gerät, das zunächst normal heizt und erst später E1 meldet, hat oft kein reines Startproblem. In solchen Fällen baut sich die Ursache während des Betriebs auf.

Sehr oft geht es dann um Wärme. Der Heizlüfter startet sauber, erwärmt sich, und nach einigen Minuten reicht der Luftstrom nicht mehr aus, um die Wärme zuverlässig abzutransportieren. Das kann an Staub liegen, an einem ungünstigen Standort, an einem Lüfter, der mit steigender Temperatur schlechter läuft, oder an einer Kombination aus mehreren kleinen Faktoren.

Genau dieses Fehlerbild führt häufig dazu, dass Nutzer den Fehler falsch einschätzen. Nach einem Neustart läuft das Gerät ja scheinbar wieder. Tatsächlich ist die Ursache aber nicht beseitigt, sondern nur für kurze Zeit unterbrochen worden. Wenn E1 nach drei, fünf oder zehn Minuten immer wiederkehrt, hast du kein Zufallsproblem, sondern ein klares Muster.

In so einer Lage solltest du besonders kritisch auf Luftstrom, Abstand und Wärmeentwicklung achten. Wird das Gehäuse ungewöhnlich schnell heiß? Lässt der Luftstrom nach, bevor E1 erscheint? Solche Beobachtungen sagen oft mehr als der Fehlercode selbst.

Drei Situationen, aus denen du viel ablesen kannst

Manchmal ist ein klares Bild hilfreicher als jede Liste. Diese drei Situationen kommen bei Fehler E1 besonders oft vor.

Das Gerät bleibt fast still und meldet sofort E1

Dann liegt der Verdacht zuerst auf einem Problem beim Lüfterstart oder auf einer Schutzreaktion direkt zu Beginn. Hier solltest du vor allem Gitter, Stand und Anlaufgeräusch prüfen.

Der Heizlüfter läuft kurz normal und bricht dann ab

In dieser Lage passt Überhitzung oder zu wenig Luftdurchsatz besser. Das Gerät kommt noch in Gang, kann die Wärme aber nicht dauerhaft wegschaffen.

Nach dem Abkühlen läuft alles wieder kurz und dann wieder nicht

Das sieht zuerst nach Besserung aus, ist aber oft ein Hinweis darauf, dass das Gerät immer wieder in denselben kritischen Zustand gerät. Dann ist die Ursache noch da und wird mit jedem neuen Start nur erneut ausgelöst.

Was du jetzt besser nicht machst

Bei Heizlüftern entstehen viele Folgeschäden nicht durch den ersten Fehler, sondern durch die Reaktion darauf. Deshalb solltest du ein paar Dinge bewusst lassen.

Starte das Gerät nicht alle zwei Minuten neu. Das bringt selten Klarheit und belastet das Gerät zusätzlich. Lass es erst abkühlen, prüfe dann gezielt und starte danach nur kontrolliert.

Verwende keine feuchten Tücher tief in den Öffnungen und keine Sprays im Gerät. Heizlüfter mögen keine improvisierte Nassreinigung. Außen trocken reinigen ist sinnvoll, innen mit Feuchtigkeit zu arbeiten nicht.

Auch Druckluft aus kurzer Distanz ist keine gute Lösung. Damit landet Staub oft nur tiefer im Gerät. Was nach gründlicher Reinigung aussieht, verschiebt das Problem manchmal nur an eine ungünstigere Stelle.

Und noch etwas ist wichtig: Wenn das Gerät heiß riecht, elektrisch auffällig riecht, knistert oder kaum noch Luft bewegt, dann nicht weiterprobieren. Ab diesem Punkt geht es nicht mehr um einen harmlosen Pflegefehler.

Woran du eher einen echten Defekt erkennst

Nicht jedes E1 bedeutet automatisch einen größeren Schaden. Es gibt aber klare Zeichen, bei denen ein Defekt wahrscheinlicher wird.

Ein wichtiges Zeichen ist Wiederholung trotz sauberer Basisschritte. Wenn der Heizlüfter korrekt steht, die Luftwege frei sind, lange genug abgekühlt ist und E1 trotzdem immer wieder erscheint, wird eine bloße Umfeldursache deutlich unwahrscheinlicher.

Ebenso aussagekräftig ist ein Lüfter, der hörbar nicht frei hochläuft. Wenn du ein kurzes Summen hörst, aber kaum Luftstrom spürst, spricht viel dafür, dass der Lüfter selbst oder seine Ansteuerung ein Problem hat.

Auch zusätzliche Warnzeichen sind ernst zu nehmen. Dazu gehören stark auffälliger Geruch, Knistern, starke Erwärmung ohne passende Luftbewegung oder ein Verhalten, das sich bei jedem Versuch fast identisch wiederholt. Spätestens dann solltest du nicht mehr davon ausgehen, dass etwas Staub vor dem Gitter die ganze Erklärung ist.

Wann Reparatur oder Austausch sinnvoller sind

Hier hilft eine nüchterne Einschätzung. Ist der Heizlüfter noch relativ neu, sonst unauffällig und zeigt außer E1 keine weiteren Symptome, kann eine Prüfung oder Reklamation sinnvoll sein. Vor allem dann, wenn der Fehler plötzlich auftritt und sich nicht durch Standort, Staub oder Abkühlung erklären lässt.

Ist das Gerät dagegen schon älter, lief vorher vielleicht schon lauter, riecht auffällig oder bringt zusätzlich kaum noch Luftstrom, kippt die Lage schneller Richtung Austausch. Ein Heizlüfter muss sicher und zuverlässig laufen. Wenn der Verdacht auf einen Motor- oder Elektronikfehler wächst, ist Dauerbetrieb auf Verdacht keine gute Idee.

Wichtig ist, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Ein Haushaltsgerät, das Wärme erzeugt und gleichzeitig Probleme beim Lüfterlauf zeigt, gehört nicht in die Kategorie „läuft schon irgendwie“.

So verhinderst du, dass E1 bald wiederkommt

Auch wenn der Fehler jetzt wieder weg sein sollte, lohnt sich ein Blick auf die Gewohnheiten rund um das Gerät. Viele E1-Meldungen entstehen nicht plötzlich, sondern bauen sich langsam auf.

Hilfreich sind vor allem diese Punkte:

  • Gitter regelmäßig trocken von Staub befreien
  • Den Heizlüfter nicht zu dicht an Wände, Möbel oder Stoffe stellen
  • Das Gerät nur auf einer festen, ebenen Fläche betreiben
  • Nach längerer Pause vor dem ersten Einsatz Luftweg und Luftstrom prüfen
  • Nach einer Abschaltung wegen Hitze nicht sofort wieder starten
  • Beim Einschalten kurz hören, ob der Lüfter sauber anläuft

Das klingt unspektakulär, macht bei Heizlüftern aber einen echten Unterschied. Viele wiederkehrende Fehler entstehen genau dort, wo Pflege und Aufstellung über längere Zeit nicht mehr ganz passen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Fehler E1 bei einem Emerio-Heizlüfter?

Fehler E1 zeigt meist an, dass der Heizlüfter im Bereich Lüfterlauf, Luftstrom oder Wärmeregulierung ein Problem erkennt. Das kann von einem zugesetzten Luftweg bis zu einem inneren Defekt reichen.

Ist bei E1 immer der Lüftermotor kaputt?

Nein. Häufig stecken auch Staub, Hitzestau, ein ungünstiger Standort oder ein Lüfter, der nur schwergängig läuft, dahinter. Erst wenn E1 trotz sinnvoller Prüfung hartnäckig wiederkehrt, wird ein Motordefekt wahrscheinlicher.

Warum läuft das Gerät erst kurz und zeigt dann E1?

Dann baut sich die Ursache oft erst im Betrieb auf. Das passt vor allem zu Überhitzung, gebremstem Luftstrom oder einem Lüfter, der unter Wärme nicht mehr stabil arbeitet.

Hilft ein Neustart?

Ein kurzer Neustart hilft meist nur vorübergehend oder gar nicht. Sinnvoller ist es, den Heizlüfter komplett vom Strom zu trennen, ihn vollständig abkühlen zu lassen und dann gezielt zu prüfen.

Kann Staub wirklich Fehler E1 auslösen?

Ja. Staub an Einlass und Auslass bremst die Luftmenge und sorgt dafür, dass Wärme schlechter abgeführt wird. Genau daraus entstehen bei Heizlüftern viele Störungen.

Sollte ich den Heizlüfter öffnen?

Ohne Erfahrung besser nicht. Die sinnvollen ersten Schritte liegen außen: Strom trennen, abkühlen lassen, Standort prüfen, Gitter reinigen und auf Luftstrom sowie Geräusch achten.

Was ist, wenn E1 nach dem Abkühlen erst einmal weg ist?

Dann kann eine Überhitzung beteiligt gewesen sein. Beobachte aber genau, ob der Fehler nach kurzer Laufzeit wiederkommt. Wenn ja, ist die Ursache nicht beseitigt.

Spielt der Standort wirklich so eine große Rolle?

Ja. Zu wenig Abstand, ein weicher Untergrund oder ein schiefer Stand reichen bei Heizlüftern oft schon aus, um Luftstrom und Temperaturverhalten ungünstig zu beeinflussen.

Darf ich den Heizlüfter trotz E1 weiter benutzen?

Das ist keine gute Idee, wenn E1 wiederkehrt oder das Gerät auffällig riecht, knistert oder kaum Luft bewegt. Dann solltest du es nicht einfach weiterlaufen lassen.

Wann ist Austausch sinnvoller als weiteres Probieren?

Wenn das Gerät älter ist, E1 hartnäckig bleibt und zusätzlich Luftstrom, Geräusch oder Geruch auffällig sind, ist Austausch oft die vernünftigere Lösung.

Fazit

Zeigt dein Emerio-Heizlüfter Fehler E1, liegt die Ursache oft bei Luftstrom, Wärmestau oder einem Lüfter, der nicht mehr sauber arbeitet. Das muss kein sofortiger Totalschaden sein, sollte aber konsequent geprüft werden.

Am meisten bringt es, den Heizlüfter erst vollständig abkühlen zu lassen, dann Standort und Gitter zu prüfen und anschließend genau zu beobachten, wie sich Luftstrom, Geräusch und Fehlerzeitpunkt verhalten. Kommt E1 sofort, liegt der Verdacht eher beim Start des Lüfters oder bei einer Schutzfunktion. Erscheint E1 erst später, sprechen Hitzestau, Staub und ein nachlassender Lüfterlauf stärker dafür.

Bleibt E1 trotz freier Luftwege, sicherem Stand und ausreichender Abkühlzeit bestehen, wird ein interner Defekt deutlich wahrscheinlicher. Dann ist nicht weiteres Herumprobieren die beste Lösung, sondern eine klare Entscheidung zwischen Prüfung, Reklamation oder Austausch.

Checkliste
  • Erscheint E1 direkt nach dem Einschalten oder erst nach einiger Laufzeit?
  • Hörst du den Lüfter anlaufen oder bleibt das Gerät fast still?
  • Spürst du am Auslass einen klaren Luftstrom oder nur sehr wenig?
  • Stand der Heizlüfter dicht an einer Wand, an Möbeln oder vor Stoffen?
  • Ist das Gitter sichtbar verstaubt?
  • Riecht das Gerät heiß, staubig oder elektrisch auffällig?
  • Stand der Heizlüfter schief oder auf einer weichen Unterlage?
  • Verschwindet E1 nach längerer Abkühlzeit kurzzeitig oder gar nicht?


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