Oral-B Zahnbürste lädt nicht mehr: Ladestation oder Akku als Ursache

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 10. Juni 2026 20:21

Bleibt eine Oral-B Zahnbürste beim Laden plötzlich ohne Reaktion, kommen vor allem die Ladestation, das Netzteil, verschmutzte Kontakte oder der Akku als Ursache infrage. Die Fehlersuche beginnt am besten bei der Stromversorgung und dem Ladekontakt, denn so lässt sich meist schnell erkennen, ob erst später ein defekter Akku in Betracht kommt.

In vielen Fällen ist das Problem erstaunlich banal: Die Bürste steht nicht richtig auf dem Lader, der Stecker sitzt locker oder die Kontaktflächen sind mit Kalk und Zahnpastaresten belegt. Bleibt die Ladeanzeige trotzdem dunkel oder bricht das Laden nach kurzer Zeit immer wieder ab, wird der Akku als Ursache wahrscheinlicher.

So ordnest du den Fehler richtig ein

Bevor du etwas tauschst, lohnt sich eine saubere Eingrenzung. Eine Zahnbürste, die gar nicht reagiert, verhält sich anders als eine Bürste, die nur noch sehr kurz läuft oder nur manchmal lädt. Genau dieser Unterschied hilft dir, Ladestation und Akku auseinanderzuhalten.

Die Ladestation ist dann der erste Verdacht, wenn die Bürste auf keinem Untergrund lädt, die Station selbst ungewöhnlich warm wird, das Kabel beschädigt wirkt oder mehrere Bürsten an derselben Station Probleme machen. Der Akku rückt in den Vordergrund, wenn die Station nachweislich Strom bekommt, die Bürste aber nur noch wenige Sekunden oder Minuten durchhält, obwohl sie stundenlang auf dem Lader stand.

Ein typischer Denkfehler ist, sofort von einem Akkuschaden auszugehen. Bei Oral-B Geräten sind es oft Kleinigkeiten im Alltag: Feuchtigkeit im Sockel, ein verrutschter Kontakt, eine nicht sauber zentrierte Bürste oder ein alter Netzadapter, der nur noch schwankend Spannung liefert. Erst wenn diese Punkte abgearbeitet sind, lohnt sich der Blick auf den Energiespeicher im Handstück.

Die ersten Prüfungen an Ladestation und Stromversorgung

Die Stromseite lässt sich ohne Werkzeug in wenigen Minuten prüfen. Stecke die Ladestation direkt in eine bekannte funktionierende Steckdose, ohne Mehrfachstecker, und beobachte, ob das Netzteil oder die Basis ungewöhnlich reagiert. Manche Ladeprobleme verschwinden schon dadurch, dass eine Steckdosenleiste ersetzt oder die Station an einen anderen Ort gestellt wird.

  • Steckdose wechseln und prüfen, ob dort andere Geräte zuverlässig laufen.
  • Netzkabel und Stecker auf Knicke, Brüche oder wackelige Übergänge ansehen.
  • Ladestation trocken wischen und unten auf Kalk, Wasser oder Zahnpastareste kontrollieren.
  • Die Bürste in der Station leicht drehen, bis sie sauber sitzt.

Wenn die Station über eine Kontrollanzeige oder ein Lichtsignal verfügt, achte auf jedes ungewöhnliche Verhalten. Ein sehr schwaches, unregelmäßiges Signal deutet eher auf eine gestörte Stromzufuhr oder einen schlechten Kontakt als auf einen endgültig defekten Akku hin. Bleibt alles still, obwohl die Steckdose sicher funktioniert, wird die Basis selbst immer verdächtiger.

Auch die Kontaktfläche verdient Aufmerksamkeit. Bei vielen Oral-B Modellen ist der Ladevorgang zwar kontaktlos oder halbkontaktlos aufgebaut, trotzdem muss die Bürste korrekt auf dem Sockel sitzen. Schon ein dünner Film aus Zahnpasta oder Kalk kann reichen, damit der Energiefluss instabil wird. Ein trockenes Tuch und bei Bedarf ein leicht angefeuchtetes, danach wieder trockenes Tuch reichen oft aus.

Wann die Ladestation selbst der Schwachpunkt ist

Die Ladestation ist häufig der Auslöser, wenn die Zahnbürste an mehreren Steckdosen nicht lädt oder nur dann Strom bekommt, wenn sie in einer ganz bestimmten Position steht. Ein Kabelbruch im Bereich des Steckers oder am Übergang zur Station ist bei täglicher Nutzung keine Seltenheit. Das passiert gern dort, wo das Kabel ständig gebogen oder gespannt wird.

Bei älteren Ladebasen kommt außerdem Alterung hinzu. Kunststoff, Dichtung und Elektronik arbeiten über Jahre gegen Feuchtigkeit, Reinigungsmittel und Temperaturschwankungen. Die Station sieht äußerlich oft noch brauchbar aus, liefert aber intern keine stabile Leistung mehr. Dann kann die Bürste zwar gelegentlich reagieren, aber das Ladeverhalten bleibt unzuverlässig.

Ein weiteres Warnzeichen ist eine Station, die sich ungewöhnlich erhitzt. Leichte Wärme kann normal sein, starke Hitze ist es eher nicht. In so einem Fall solltest du die Station nicht weiter unbeaufsichtigt betreiben, sondern erst Kabel, Stecker und Umgebung prüfen. Sicherheit geht hier vor Basteltrieb, auch wenn die Ursache am Ende oft nur ein verschlissener Adapter ist.

Wann der Akku wahrscheinlicher ist

Der Akku ist meist die Ursache, wenn die Bürste zwar scheinbar lädt, die Laufzeit danach aber stark eingebrochen ist. Ein Gerät, das früher viele Tage durchgehalten hat und jetzt nach kurzer Nutzung wieder leer wirkt, zeigt ein typisches Alterungsbild. Das ist bei wiederaufladbaren Akkus normal, besonders nach vielen Ladezyklen.

Anleitung
1Steckdose testen und sicherstellen, dass dort Strom anliegt.
2Ladestation und Kabel visuell auf Schäden, Nässe oder Verschmutzung prüfen.
3Bürste vollständig trocken machen und korrekt aufsetzen.
4Gerät mehrere Stunden auf der Station lassen und Laufzeit danach beobachten.
5Bleibt das Verhalten unverändert, Akku oder Handstück genauer bewerten.

Auch ein plötzlicher Abfall der Laufzeit nach längerer Lagerung spricht für den Energiespeicher im Handstück. Lithium-Ionen-Zellen altern mit der Zeit, und selbst bei Geräten mit anderem Akkutyp kann die nutzbare Kapazität sinken. Die Bürste blinkt dann vielleicht noch, startet noch sauber, schafft aber keine vernünftige Nutzungsdauer mehr.

Wenn die Ladestation als Fehlerquelle ausgeschlossen ist und die Bürste dennoch nur sporadisch Energie annimmt, bleibt der Akku als Hauptverdacht. Bei einigen Modellen lässt sich das Handstück jedoch nicht sinnvoll wirtschaftlich öffnen oder der Akkutausch ist nur mit Erfahrung und passendem Werkzeug sauber machbar. In solchen Fällen ist ein Ersatzhandstück oft die vernünftigere Lösung.

So gehst du Schritt für Schritt vor

Eine gute Reihenfolge spart Zeit und verhindert unnötige Käufe. Prüfe zuerst die Steckdose, dann das Netzteil oder die Ladebasis, danach den Sitz der Zahnbürste und zuletzt den Zustand des Akkus. Genau in dieser Reihenfolge lassen sich die meisten Ladeprobleme sauber eingrenzen.

  1. Steckdose testen und sicherstellen, dass dort Strom anliegt.
  2. Ladestation und Kabel visuell auf Schäden, Nässe oder Verschmutzung prüfen.
  3. Bürste vollständig trocken machen und korrekt aufsetzen.
  4. Gerät mehrere Stunden auf der Station lassen und Laufzeit danach beobachten.
  5. Bleibt das Verhalten unverändert, Akku oder Handstück genauer bewerten.

Wichtig ist dabei ein sauberer Testzustand. Lade die Bürste nicht nur fünf Minuten zwischen Tür und Angel, sondern gib ihr genügend Zeit. Viele Geräte zeigen erst nach längerer Kontaktzeit ein klares Muster. Ein kurzer Test kann täuschen, weil die Anfangsreaktion noch von Restladung stammt.

Typische Fehler, die die Diagnose verfälschen

Ein häufiger Irrtum ist, eine nasse Bürste direkt als geladen zu beurteilen oder umgekehrt als defekt. Feuchtigkeit an der Basis kann den Kontakt stören und zugleich den Eindruck erwecken, die Station arbeite gar nicht. Deshalb sollte das Gerät vor jedem Test trocken sein.

Ein anderer Fehler ist die Nutzung einer wackeligen Steckdosenleiste. Dann liegt das Problem scheinbar bei der Zahnbürste, obwohl die Ursache in der Stromzufuhr liegt. Auch stark verschmutzte Badezimmersteckdosen können unter Last auffällig werden, selbst wenn ein kleines Gerät ohne Last noch scheinbar funktioniert.

Manchmal wird auch die Laufzeit falsch eingeschätzt. Wer die Bürste nur kurz nutzt, übersieht einen schleichenden Akkuschaden. Wer dagegen eine Bürste direkt nach dem Putzen wieder aufsetzt, deutet die Ladeanzeige vielleicht als Fehler, obwohl das Gerät einfach noch nicht lange genug am Strom war. Geduld beim Test ist hier tatsächlich hilfreich.

Reinigung und Pflege, die oft schon helfen

Eine gründliche Reinigung der Ladezone kann erstaunlich viel bringen. Entferne Zahnpastareste, Kalkränder und Feuchtigkeit rund um den Fuß der Bürste und auf der Station. Schon kleine Ablagerungen reichen manchmal, um den Kontakt ungünstig zu verändern oder den Ladevorgang immer wieder zu unterbrechen.

Auch die regelmäßige Trocknung nach dem Zähneputzen hilft. Die Bürste sollte nicht dauerhaft in einem nassen Umfeld stehen, und die Station darf nicht in einer Pfütze aus Spritzwasser oder Kondensfeuchtigkeit stehen. Im Bad summiert sich so etwas schneller, als man denkt.

Wenn du eine Ersatzstation zur Hand hast, ist der Vergleich besonders aussagekräftig. Lädt das Handstück an einer anderen Original- oder kompatiblen Station sauber, liegt der Verdacht fast vollständig auf der ursprünglichen Ladebasis. Bleibt das Verhalten gleich, ist das Handstück selbst die wahrscheinliche Baustelle.

Wann sich Reparatur noch lohnt

Eine Reparatur lohnt sich vor allem dann, wenn der Fehler klar auf die Ladestation oder das Netzteil begrenzt ist. Ein kaputtes Kabel, ein defekter Adapter oder eine gealterte Ladebasis lässt sich oft einfacher ersetzen als der Akku im Handstück. Das spart Zeit und ist meist auch die sicherere Variante.

Beim Akku hängt die Entscheidung stärker vom Modell und vom Alter ab. Ist die Bürste noch relativ neu und das Ladenproblem eindeutig auf einen Kapazitätsverlust zurückzuführen, kann ein Akkutausch sinnvoll sein. Bei älteren Geräten ist ein komplettes Ersatzhandstück häufig wirtschaftlicher, weil Öffnen, Abdichten und erneutes Zusammenbauen mehr Aufwand bedeuten als der Nutzen am Ende hergibt.

Die einfache Regel lautet: Ist die Energiezufuhr von außen gestört, lohnt sich der Austausch der äußeren Teile zuerst. Ist die äußere Versorgung stabil und das Handstück verliert trotzdem schnell Energie, steht der Akku oder das gesamte Gerät im Fokus. So vermeidest du unnötige Ausgaben und lange Fehlersuche.

Woran du ein ernstes Defektbild erkennst

Ein ernstes Defektbild liegt vor, wenn die Bürste trotz sauberer Station, intakter Steckdose und langen Ladezeiten kaum noch läuft. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Akku seine Kapazitätsgrenze erreicht hat oder die interne Ladeelektronik einen Schaden hat. In so einem Fall hilft Putzen allein natürlich nicht mehr.

Auch ungewöhnliche Geräusche, starke Wärme, ein verbrannter Geruch oder sichtbare Verformungen sind klare Warnsignale. Dann solltest du das Gerät nicht weiter verwenden, sondern von weiterer Stromzufuhr trennen. Gerade im Badezimmer ist bei Elektronik immer ein bisschen mehr Vorsicht sinnvoll als zu wenig.

Wenn die Zahnbürste dagegen nur unregelmäßig lädt, ist der Fall oft weniger dramatisch. Dann handelt es sich häufig um Kontaktprobleme, Feuchtigkeit oder eine altersschwache Ladeeinheit. Das ist lästig, aber meist gut eingrenzbar.

So findest du die passende Lösung ohne Umwege

Am Ende zählt vor allem die saubere Reihenfolge der Prüfung. Erst Stromquelle, dann Ladestation, dann Sitz und Sauberkeit, danach Akku und Handstück. Wer diese Reihenfolge einhält, kommt bei Ladeproblemen meist schneller ans Ziel als mit wildem Austauschen.

Für die meisten Nutzer ist die beste Lösung ziemlich unspektakulär: sauber machen, korrekt aufsetzen, Station prüfen, Test an einer anderen Steckdose machen und erst dann an einen Akkuschaden denken. Genau diese Disziplin spart Geld und verhindert Fehlkäufe.

Wenn die Bürste nach allen Prüfungen weiter unzuverlässig bleibt, ist der Austausch von Ladestation oder Handstück meist der pragmatische Weg. So bekommst du wieder ein verlässliches Ergebnis beim Laden und musst morgens nicht rätseln, ob der Akku heute noch mitspielt oder lieber Feierabend macht.

Warum die Fehlersuche bei Oral-B-Modellen oft am Netzteil beginnt

Bei einer Oral-B Zahnbürste mit Ladeproblem ist die Stromversorgung die schnellste Stelle für eine saubere Diagnose. Sitzt die Bürste auf der Station und reagiert überhaupt nicht, heißt das noch nicht automatisch, dass der Akku defekt ist. Häufig liegt die Ursache an einem unterbrochenen Kontakt, an einer verschmutzten Ladefläche oder an einer Steckverbindung, die im Alltag locker geworden ist.

Hilfreich ist ein einfacher Blick auf das Verhalten beim Aufsetzen. Leuchtet eine Anzeige kurz, verändert sich das Geräusch am Griff oder wird die Bürste leicht warm, kommt meist zumindest ein Teil der Energie an. Bleibt alles ohne jede Reaktion, lohnt sich die Prüfung von Steckdose, Netzteil und Station deutlich vor einem Akkuverdacht.

Auch die Bauform spielt eine Rolle. Je nach Oral-B-Serie arbeitet die Zahnbürste mit einer induktiven Ladung, bei der schon kleine Abstände, Kalkbeläge oder eine schiefe Position die Verbindung stören. Der Griff muss daher sauber und mittig auf der Station stehen. Schon wenige Millimeter Unterschied können reichen, damit der Ladevorgang aussetzt oder nur sporadisch startet.

Prüfschritte, mit denen du die Ursache eingrenzt

  1. Stecke die Ladestation direkt in eine sicher funktionierende Steckdose ein und teste ohne Mehrfachstecker.
  2. Kontrolliere das Ladekabel auf Knicke, lockere Stellen und sichtbare Beschädigungen.
  3. Setze die Zahnbürste trocken und gerade auf die Station und prüfe, ob sich ein Ladeverhalten zeigt.
  4. Reinige den Boden des Griffs und den oberen Bereich der Station mit einem leicht feuchten Tuch und trockne beide Teile danach ab.
  5. Teste die Station, falls möglich, mit einem zweiten kompatiblen Griff oder teste den Griff auf einer zweiten Station.

Erst wenn mehrere Stromquellen und eine saubere Kontaktfläche keinen Unterschied bringen, rückt der Akku stärker in den Fokus. Bis dahin bleibt die Ladestation die wahrscheinlichere Ursache, vor allem bei Geräten, die nach einem Sturz, nach einer längeren Lagerung oder nach Feuchtigkeitseinwirkung plötzlich nicht mehr sauber laden.

Woran du einen schwächer werdenden Akku erkennst

Ein gealterter Akku zeigt sich meist nicht durch einen kompletten Totalausfall, sondern durch eine deutlich kürzere Laufzeit. Die Bürste lädt zunächst scheinbar normal, entlädt sich aber schnell wieder. Teilweise bricht die Leistung schon während des Putzens ein, etwa durch ein langsameres Bürstengefühl, schwächere Vibrationen oder ein frühes Blinken der Anzeige.

Typisch ist auch ein Ablauf, bei dem das Gerät nur nach sehr langer Ladezeit kurz funktioniert. Das spricht eher für ein Speicher- oder Kapazitätsproblem im Akku als für eine bloß verschmutzte Station. Bei älteren Modellen ist außerdem zu beachten, dass ein fest verbauter Akku nicht ohne Weiteres gewechselt werden kann. Dann entscheidet der Zustand des gesamten Griffs über die sinnvolle Maßnahme.

Ein weiterer Hinweis ist die Kombination aus alter Nutzungsdauer und unregelmäßigem Ladeverhalten. Wurde die Zahnbürste über Jahre täglich verwendet, ist ein nachlassender Akku wahrscheinlicher als bei einem relativ neuen Gerät. In diesem Fall lohnt sich die Abwägung zwischen Reparatur, Ersatzakku durch Fachservice und einem neuen Griff besonders genau.

Gezielte Maßnahmen, die in vielen Fällen weiterhelfen

Bevor du von einem Defekt ausgehst, solltest du die typischen Störquellen systematisch ausschließen. Gerade bei Oral-B-Geräten genügt oft eine kleine Korrektur, damit der Ladevorgang wieder stabil läuft.

  • Station neu positionieren: Auf einer festen, trockenen Fläche steht die Bürste meist zuverlässiger als auf einer wackeligen Ablage.
  • Kontakte säubern: Kalk, Zahnpastareste und Feuchtigkeit reduzieren die Übertragung.
  • Ladezeit abwarten: Nach vollständiger Tiefentladung kann es einige Stunden dauern, bis das Gerät wieder sichtbar reagiert.
  • Anderes Netzteil testen: Ein schwaches oder beschädigtes Netzteil liefert manchmal nur noch unzureichend Spannung.
  • Gerät trocknen lassen: Nach Wasserkontakt sollte die Zahnbürste nicht sofort weiterbetrieben werden.

Bleibt die Reaktion auch nach diesen Schritten aus, ist die Unterscheidung meist klarer: Funktioniert eine andere Bürste auf derselben Station problemlos, liegt der Verdacht auf dem Griff oder Akku. Lädt derselbe Griff an keiner Station, obwohl alles andere geprüft wurde, spricht das ebenfalls eher für einen internen Defekt im Gerät.

So lässt sich das Problem ohne unnötige Fehlwege lösen

Am schnellsten kommst du voran, wenn du von außen nach innen prüfst. Zuerst Steckdose und Kabel, dann Station und Auflage, anschließend der Griff selbst. Diese Reihenfolge spart Zeit und verhindert, dass ein noch intakter Akku vorschnell als Ursache eingeordnet wird.

Bei neueren Modellen mit Ladeanzeige hilft die Reaktion beim Aufsetzen als wichtige Orientierung. Zeigt das Gerät einen Ladeimpuls, ist die Basisverbindung vorhanden. Dann solltest du vor allem auf Kontaktprobleme, Restfeuchte und Verschmutzung achten. Bleibt selbst nach gründlicher Reinigung alles stumm, ist ein interner Schaden am Ladeweg wahrscheinlicher.

Wer den Griff häufiger auf verschiedenen Stationen ausprobiert, erhält meist am schnellsten ein eindeutiges Ergebnis. Genau dieser Vergleich trennt die beiden Hauptursachen sauber voneinander. So wird aus einer unklaren Störung eine klare Entscheidung: Station ersetzen oder Gerät weiter als Akku-Kandidaten behandeln.

Kann eine Oral-B Zahnbürste auch wegen leichter Verschmutzung nicht laden?
Ja. Schon Beläge aus Zahnpasta, Kalk oder Feuchtigkeit können die induktive Verbindung schwächen. Eine gründliche Reinigung der Auflagefläche behebt das Problem oft sofort.

Ist eine lange Ladezeit immer ein Zeichen für einen defekten Akku?
Nicht zwingend. Zuerst sollten Netzteil, Station und korrekte Position geprüft werden. Nur wenn die Ladezeit trotz sauberer Kontakte und funktionierender Stromversorgung auffällig bleibt, spricht mehr für den Akku.

Was ist der beste Test, um Station und Griff zu unterscheiden?
Der Vergleich mit einer zweiten kompatiblen Ladestation oder einem zweiten Griff liefert am ehesten Klarheit. So lässt sich schnell erkennen, welches Teil das Ladeproblem verursacht.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich zuerst, ob die Ladestation oder der Akku das Problem ist?

Leuchtet die Station normal, lädt aber keine Bürste zuverlässig, liegt der Verdacht eher auf dem Akku oder auf verschmutzten Kontaktstellen im Griff. Bleibt dagegen jede Reaktion an der Station aus, solltest du Stromkabel, Steckdose und Basis zuerst prüfen.

Kann ich den Griff selbst öffnen und den Akku tauschen?

Bei vielen Oral-B-Modellen ist das möglich, aber nur mit passendem Werkzeug und etwas Erfahrung. Der Akku sitzt oft fest verbaut, und beim Öffnen können Dichtungen, Gehäuseclips oder die Wasserschutz-Konstruktion beschädigt werden.

Hilft es, die Bürste länger auf der Station zu lassen?

Ein leergelaufener Akku braucht manchmal mehrere Stunden, bis wieder eine Ladung aufgebaut wird. Bleibt die Anzeige oder das Laufverhalten danach unverändert schwach, reicht längeres Aufsetzen allein nicht mehr aus.

Warum lädt die Zahnbürste nur manchmal?

Dann ist oft der Kontakt das Problem, nicht sofort der Akku. Schon leichte Ablagerungen, Feuchtigkeit oder ein schiefer Stand auf der Ladeschale können dazu führen, dass der Ladevorgang nur unterbrochen oder unzuverlässig startet.

Was sollte ich an der Ladestation zuerst reinigen?

Wische die Auflagefläche trocken ab und prüfe, ob sich Kalk oder Rückstände rund um die Kontakte gesammelt haben. Auch der Bürstengriff selbst sollte unten sauber und vollständig trocken sein, bevor du ihn wieder aufsetzt.

Kann eine defekte Steckdose denselben Fehler auslösen?

Ja, denn dann bekommt die Basis keinen Strom oder nur unterbrochenen Strom. Teste die Station deshalb an einer anderen Steckdose, bevor du an einen Defekt des Akkus denkst.

Wie lange hält der Akku einer elektrischen Zahnbürste normalerweise?

Das hängt vom Modell und der Nutzung ab, meist sinkt die Leistung aber nach mehreren Jahren deutlich. Wenn die Laufzeit immer kürzer wird und der Ladevorgang kaum noch Wirkung zeigt, spricht das eher für einen verschlissenen Akku.

Ist ein dauerhaftes Blinken an der Bürste ein Ladefehler?

Nicht zwingend, denn je nach Modell kann Blinken auch einen niedrigen Ladestand oder einen aktiven Betriebszustand anzeigen. Erst wenn die Bürste trotz längerer Ladezeit nicht mehr normal startet, wird aus der Anzeige ein echter Hinweis auf ein Problem.

Kann Wasser im Griff die Ursache sein?

Ja, eindringende Feuchtigkeit kann Kontakte, Elektronik und Akku beeinträchtigen. Lässt sich die Bürste nach dem Trocknen kurzfristig wieder nutzen, ist das ein Warnsignal für einen bereits geschwächten Innenaufbau.

Lohnt sich bei älteren Modellen noch eine Reparatur?

Das lohnt sich vor allem dann, wenn die Ladestation noch funktioniert und nur der Akku ersetzt werden muss. Bei sehr alten Geräten mit mehreren Auffälligkeiten ist ein Austausch oft sinnvoller als eine aufwendige Reparatur.

Fazit

Die richtige Reihenfolge ist entscheidend: Erst Stromversorgung, Station und Kontakte prüfen, danach den Zustand des Akkus bewerten. Wer sauber testet und schrittweise vorgeht, findet meist schnell heraus, welche Komponente die Ursache ist. So lässt sich vermeiden, unnötig die falsche Seite zu ersetzen.

Checkliste
  • Steckdose wechseln und prüfen, ob dort andere Geräte zuverlässig laufen.
  • Netzkabel und Stecker auf Knicke, Brüche oder wackelige Übergänge ansehen.
  • Ladestation trocken wischen und unten auf Kalk, Wasser oder Zahnpastareste kontrollieren.
  • Die Bürste in der Station leicht drehen, bis sie sauber sitzt.

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