AEG Geschirrspüler Fehler i30: Wasserleck und Schwimmerschalter prüfen

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 5. Juni 2026 09:15

Der Fehler i30 bei einem AEG Geschirrspüler weist meist auf Wasser im Bodenbereich hin. Häufig hat sich ein Leck gebildet oder der Schwimmerschalter unten im Gerät meldet Feuchtigkeit, obwohl die eigentliche Ursache schon wieder abtrocknet.

Wer den Boden der Maschine prüft, den Wasserzulauf kurz im Blick behält und den Schwimmerschalter sauber beurteilt, kommt der Ursache oft schnell auf die Spur. In vielen Fällen steckt kein großer Defekt dahinter, sondern eine undichte Verbindung, zu viel Schaum, ein verstopfter Ablauf oder Wasser, das nach einer kleineren Störung in die Bodenwanne gelaufen ist.

Was der Fehler i30 bei AEG meist bedeutet

i30 ist bei AEG Geschirrspülern ein klassischer Hinweis auf eine ausgelöste Überlaufsicherung. Das Gerät erkennt Wasser dort, wo es nicht hingehört, also in der Bodenwanne unter dem eigentlichen Spülraum. Sobald dort Feuchtigkeit steht, stoppt die Elektronik aus Sicherheitsgründen weitere Programme oder pumpt dauerhaft ab.

Die gute Nachricht: Die Meldung ist oft eher ein Schutzsignal als der Hinweis auf einen schweren Schaden. Trotzdem sollte man sie ernst nehmen, weil ein echtes Leck sich sonst verschlimmern kann und Feuchtigkeit auf Dauer Bauteile, Steckverbindungen oder die Elektronik angreift.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Ursache und Folge. Das Wasser in der Bodenwanne ist häufig nur das Ergebnis eines Problems an einer anderen Stelle. Wer nur den Schwimmerschalter drückt oder die Meldung wegdrückt, beseitigt die Ursache noch nicht.

Erste Prüfung am Gerät

Bevor du einzelne Teile zerlegst, lohnt sich ein ruhiger Blick auf die typischen Auslöser. So lässt sich besser eingrenzen, ob ein echter Wasseraustritt vorliegt oder ob das Gerät auf einen früheren Zwischenfall reagiert.

  • Steht Wasser unter oder um das Gerät herum?
  • Ist der Innenraum ungewöhnlich schaumig gewesen?
  • Läuft die Ablaufpumpe ohne Unterbrechung?
  • Kommt der Fehler direkt beim Start oder erst während des Spülens?
  • Gab es zuletzt eine Verstopfung, einen Türsprung oder einen Filterfehler?

Wenn außen alles trocken ist, liegt der Blick auf der Bodenwanne besonders nahe. Ist außen dagegen schon Wasser zu sehen, sollte der Weg der Undichtigkeit zuerst dort verfolgt werden, wo der Austritt erkennbar ist: Türdichtung, Schlauchanschlüsse, Pumpengehäuse oder Zulaufbereich.

So prüfst du den Schwimmerschalter

Der Schwimmerschalter sitzt meist im unteren Gerätesockel oder in der Bodenwanne und reagiert auf angesammeltes Wasser. Steigt der kleine Schwimmer an, schaltet er das Gerät in den Schutzmodus. Genau deshalb bleibt der Geschirrspüler oft auf Abpumpen stehen oder bricht Programme ab.

Für die Prüfung muss das Gerät zuerst vom Strom getrennt werden. Danach lässt sich die Sockelblende je nach Modell abnehmen, damit der Bodenbereich sichtbar wird. Manchmal reicht schon eine Taschenlampe, um Feuchtigkeit, Kalkspuren oder Tropfen zu erkennen.

Bewege den Schwimmer vorsichtig. Er sollte leichtgängig sein und nach unten zurückfallen. Sitzt er fest, ist oft Schmutz, Fett oder eine kleine Wasserpfütze der Grund. Ist der Bereich trocken und der Schwimmer bewegt sich trotzdem nicht sauber, kann der Schalter selbst defekt oder der Mikroschalter dahinter beschädigt sein.

Eine sinnvolle Reihenfolge ist hier sehr simpel: Strom aus, Bodenwanne ansehen, Schwimmer prüfen, Feuchtigkeit entfernen, Gerät einige Zeit trocknen lassen. Bleibt i30 danach bestehen, muss die Ursache tiefer gesucht werden.

Typische Leckstellen im Alltag

Die häufigsten Auslöser sind erstaunlich unspektakulär. Gerade kleine Undichtigkeiten machen sich erst bemerkbar, wenn genug Wasser in der Bodenwanne gelandet ist. Das passiert oft schleichend und nicht mit einem großen sichtbaren Ausbruch.

Anleitung
1Gerät vom Strom trennen und den Bereich um den Geschirrspüler kontrollieren.
2Sockelblende abnehmen und die Bodenwanne auf Wasser prüfen.
3Schwimmer und Schalterbewegung kontrollieren.
4Innenraum, Türdichtung und sichtbare Anschlüsse auf Spuren untersuchen.
5Nach dem Trocknen einen Probelauf beobachten.

Die Türdichtung kann verhärtet, verschmutzt oder an einer Ecke eingedrückt sein. Dann läuft Spritzwasser beim Spülgang nach vorne oder an der Seite vorbei. Auch ein schief sitzender Unterkorb oder ein überladener Geschirrspüler kann dafür sorgen, dass der Wasserstrahl gezielt an die falsche Stelle trifft.

Ebenso verdächtig sind Schlauchverbindungen, die nach Jahren leicht nachgeben. Eine Schelle sitzt nicht mehr fest, ein Anschluss ist verrutscht oder der Ablaufschlauch arbeitet sich an einer Kante durch. Bei Geräten mit Salzbehälter oder Wärmetauscher kommen außerdem Dichtungen und Kunststofffugen als Leckquelle infrage.

Weniger offensichtlich, aber ebenfalls häufig: Schaumbildung. Zu viel Handspülmittel, falsches Klarspüler-Verhalten oder Reinigerreste aus einem früheren Vorgang können Schaum erzeugen, der über die vorgesehenen Bereiche hinauswandert. Schaum ist leichter als Wasser, gelangt schneller in Spalten und kann den Schwimmerschalter auslösen, obwohl kein klassisches Leck vorliegt.

Feuchtigkeit wieder loswerden

Ist die Bodenwanne vollgelaufen, muss sie erst trocknen, bevor die Elektronik wieder normal arbeitet. Das Gerät kann sonst den Sicherheitszustand behalten, auch wenn die eigentliche Wasserquelle schon gestoppt wurde.

Nach dem Stromtrennen den Geschirrspüler vorsichtig leicht nach vorn oder zur Seite kippen, sofern das Modell und die Umgebung das zulassen. Oft läuft dabei Wasser aus dem Bodenbereich heraus. Danach die Maschine offen stehen lassen, damit Luft an die feuchten Stellen kommt. Je nach Wassermenge dauert das Trocknen von einigen Stunden bis über Nacht.

Hilfreich ist dabei ein handliches Vorgehen: Bodenwanne trocknen, Schwimmer frei bewegen, sichtbare Tropfen aufnehmen, Gerät erst nach vollständigem Abtrocknen wieder starten. Wenn der Fehler sofort zurückkommt, liegt fast sicher noch Wasser an einer versteckten Stelle oder ein Bauteil schaltet nicht mehr korrekt.

Wo das Wasser herkommen kann

Ein i30-Fehler entsteht selten ohne Vorgeschichte. Meist gibt es einen klaren Weg, den das Wasser genommen hat. Wer diesen Weg erkennt, spart sich unnötiges Ausprobieren.

Kommt Wasser vorne aus der Tür, ist die Dichtung der erste Verdacht. Kommt es seitlich oder hinten, sind Schläuche, Pumpenanschlüsse oder das Gehäuse des Spülraums wahrscheinlicher. Sieht man Kalkspuren, verrät das oft einen längeren Zeitraum mit kleineren Tropfen statt eines plötzlichen Bruchs.

Auch nach einem Filterproblem kann Wasser in die Bodenwanne gelangen. Wenn der Abfluss behindert ist, staut sich Wasser im Innenraum und sucht sich einen anderen Weg. Das äußert sich manchmal erst nach mehreren Spülgängen, weil die Belastung für Dichtungen und Pumpenteile steigt.

In Einzelfällen ist das Problem elektrisch: Der Schwimmerschalter meldet Wasser, obwohl die Wanne nur leicht feucht ist. Dann liegt die Ursache in einem klemmenden Sensor, einem gebrochenen Kabel oder in Korrosion an den Kontakten. Solche Fälle sind seltener als ein echtes Leck, aber sie kommen vor.

Ein sinnvoller Ablauf bei der Fehlersuche

Eine geordnete Prüfung spart Zeit und verhindert unnötiges Auseinanderbauen. So lässt sich die Ursache meist mit wenigen Schritten eingrenzen.

  1. Gerät vom Strom trennen und den Bereich um den Geschirrspüler kontrollieren.
  2. Sockelblende abnehmen und die Bodenwanne auf Wasser prüfen.
  3. Schwimmer und Schalterbewegung kontrollieren.
  4. Innenraum, Türdichtung und sichtbare Anschlüsse auf Spuren untersuchen.
  5. Nach dem Trocknen einen Probelauf beobachten.

Bleibt der Fehler aus, war oft nur Restfeuchtigkeit der Auslöser. Taucht er erneut auf, ist die Leckstelle noch aktiv oder der Sensor liefert falsche Werte. Dann sollte man die Beobachtungen nicht mischen, sondern sauber zwischen sichtbarem Wasser, Feuchtigkeitsspuren und echten Bauteilfehlern trennen.

Spuren, die viel verraten

Kalkränder sind oft wertvoller als ein einzelner Tropfen. Sie zeigen, wo Wasser über längere Zeit austritt. Verfärbungen an Dichtungen, leichte Rostspuren an Schrauben oder weiße Ablagerungen an Kunststoffverbindungen markieren den Weg des Wassers sehr zuverlässig.

Auch der Geruch kann Hinweise geben. Ein muffiger Geruch spricht eher für Feuchtigkeit, die schon länger im Sockelbereich steht. Ein plötzliches Tropfen an der Vorderkante deutet dagegen oft auf eine aktuelle Undichtigkeit an der Tür oder auf Spritzwasser durch Überfüllung oder Schaum.

Wer die Maschine nach einem Fehlerlauf öffnet, sieht manchmal eine klare Trennlinie: oben alles normal, unten feucht. Genau dieses Bild passt gut zur ausgelösten Bodenwanne und hilft bei der weiteren Suche. Je klarer die Spur, desto gezielter die nächste Prüfung.

Die häufigsten Fehlannahmen

Eine verbreitete Annahme ist, dass der Geschirrspüler wegen eines Elektronikproblems streikt. Das kann zwar vorkommen, ist aber deutlich seltener als Wasser in der Bodenwanne. Wer zuerst auf Platinenfehler schließt, übersieht oft die einfache Ursache darunter.

Ebenso irreführend ist die Idee, dass ein einmaliges Trockenwischen alles erledigt. Ist die Leckquelle noch aktiv, sammelt sich erneut Wasser an. Dann kommt die Meldung nach kurzer Zeit wieder, manchmal sogar erst im nächsten Spülgang.

Auch zu viel Reiniger wird gern unterschätzt. Ein scheinbar harmloser Überdosierungsfehler kann so viel Schaum erzeugen, dass der Sensor reagiert. Das sieht für viele nach einem Elektronikdefekt aus, ist aber in Wahrheit ein Reinigungsproblem.

Unter welchen Umständen ein Fachmann sinnvoll ist

Ein Techniker ist vor allem dann gefragt, wenn das Wasser trotz sichtbarer Trockenheit immer wieder auftaucht oder wenn die Leckstelle tief im Gerätesockel sitzt. Das gilt besonders bei Pumpengehäusen, Wärmetauschern, Rissen in Kunststoffteilen oder wenn der Schwimmerschalter mechanisch beschädigt wirkt.

Auch bei Geräten, die noch Garantie oder Gewährleistung haben, sollte man vorsichtig sein. Wer zu früh selbst zerlegt, erschwert im Zweifel die spätere Reklamation. In so einem Fall ist eine saubere Dokumentation der Beobachtung oft klüger als ein schneller Eingriff.

Wenn du dich an die einfache Reihenfolge hältst und die sichtbaren Spuren ernst nimmst, lässt sich der Fehler in vielen Fällen gut eingrenzen. Entscheidend ist nicht hektisches Ausprobieren, sondern die ruhige Frage: Woher kam das Wasser, und warum hat der Schwimmer reagiert?

Ein paar reale Alltagssituationen

Nach einem Familienessen mit viel Soße und einem halb entleerten Reinigerfach läuft der Geschirrspüler plötzlich auf Abpumpen. In so einem Fall steckt oft eine Kombination aus Schaum, Fehlbeladung und etwas Restwasser im Sockelbereich dahinter. Nach gründlichem Trocknen und einer angepassten Beladung läuft das Gerät oft wieder normal.

Bei einem älteren Gerät, das schon länger leicht tropft, zeigt sich i30 meist nach und nach. Dann findet man an der Türdichtung, an einem Schlauch oder an einer Pumpenverbindung kleine Kalkspuren. Hier hilft meist nur das Erneuern der betroffenen Dichtung oder des Anschlusses.

Ein weiterer typischer Fall: Nach einer längeren Pause wird der Geschirrspüler wieder gestartet, aber der Schwimmer meldet sofort Wasser. Dann steckt nicht selten alte Restfeuchtigkeit im Boden, die lange unbemerkt blieb. In diesem Fall lohnt sich das vollständige Trocknen besonders, bevor man tiefer sucht.

Wenn der Schutzmechanismus sauber verstanden wird, wirkt die Fehlermeldung weniger rätselhaft. Das Gerät meldet schlicht: Im unteren Bereich stimmt etwas nicht. Wer diesem Hinweis systematisch folgt, findet die Ursache meist schneller als durch blindes Austauschen von Teilen.

Restwasser und verdeckte Feuchtigkeit gezielt ausschließen

Beim Prüfweg rund um den Schwimmerschalter reicht es nicht, nur nach sichtbaren Tropfen zu suchen. In vielen Geräten bleibt nach einem kleinen Leck Wasser in der Bodenwanne, das sich erst nach dem Kippen, Bewegen oder Trocknen des Geräts bemerkbar macht. Deshalb lohnt sich eine Prüfung in Ruhe, bei ausgeschaltetem Gerät und mit geöffnetem Sockelbereich. Erst wenn die Bodenwanne wirklich trocken ist, lässt sich sicher beurteilen, ob der Schwimmerschalter wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrt.

Ist im Unterboden noch Feuchte vorhanden, meldet der Sicherheitsmechanismus oft weiterhin einen Überlauf, obwohl keine neue Leckage läuft. Dann hilft nur ein sauberes Trocknen aller betroffenen Bereiche. Dazu gehören der Bereich um den Schalter, die Wanne, die Kabeldurchführung und die tiefer liegenden Kanten des Gehäuses. Ein Tuch reicht dafür oft nicht aus, weil sich Wasser an Falzen und in Mulden hält.

  • Gerät vom Strom trennen, bevor der Sockelbereich geöffnet wird.
  • Spülraum leeren und stehendes Wasser im Innenraum entfernen.
  • Bodenwanne mit Tuch, Küchenpapier oder einem Nasssauger trocknen.
  • Die Maschine anschließend mehrere Stunden offen stehen lassen.
  • Nach dem Trocknen erneut prüfen, ob der Schwimmer frei beweglich ist.

Bauteile prüfen, die den Schwimmer indirekt auslösen

Der Schwimmerschalter selbst ist selten die eigentliche Ursache. Häufig wird er nur als Folge eines anderen Problems aktiviert. Besonders Schläuche, Dichtungen, Pumpengehäuse und der Wasserzulauf sollten deshalb mit einbezogen werden. Ein undichter Schlauch kann nur während des Programms tropfen und im Stillstand wieder trocken wirken. Ebenso kann eine lose Verbindung am Pumpensumpf Wasser in die Bodenwanne leiten, ohne dass sofort eine größere Pfütze sichtbar wird.

Auch die Sprüharme und deren Lagerstellen verdienen Aufmerksamkeit. Sind sie gerissen, locker oder blockiert, verteilt sich Wasser unkontrolliert im Gerät. Das führt nicht direkt zu einem einzelnen Leckpunkt, belastet aber den unteren Bereich so stark, dass der Schutzschalter anspricht. Wer nur den Melder prüft, übersieht dann den eigentlichen Auslöser.

Worauf beim Blick ins Gerät besonders zu achten ist

  • Weiche, gequollene oder poröse Schlauchenden.
  • Spuren von Kalk oder Reiniger an Übergängen und Steckverbindungen.
  • Rost, Verfärbungen oder Wasserlaufspuren an der Unterseite.
  • Lose Clips, Halter oder Schrauben am Pumpen- und Heizbereich.
  • Verformte Dichtungen an Tür, Sumpf oder Seitenteilen.

Testlauf nach der Reinigung sauber eingrenzen

Nach dem Trocknen und der Sichtprüfung hilft ein kontrollierter Testlauf dabei, die Ursache einzugrenzen. Dafür sollte das Gerät leer bleiben, damit Spritzwasser und Programmverhalten besser beurteilt werden können. Ein kurzes Programm mit genauer Beobachtung ist sinnvoller als ein vollständiger Spülgang, weil sich Undichtigkeiten oft schon in den ersten Minuten zeigen.

Am besten beobachtest du dabei nacheinander Zulauf, Pumpenstart und die Ruhephasen. Tritt der Fehler direkt beim Wasserziehen auf, liegt der Verdacht eher auf Zulauf, Ventil oder Schlauchverbindung. Kommt die Meldung erst beim Spülen oder Abpumpen, sind Sumpf, Pumpe oder ein lockerer Anschluss wahrscheinlicher. Meldet das Gerät erst nach einiger Zeit, spricht das häufig für Restfeuchte in der Bodenwanne oder ein kleines, zeitverzögert austretendes Leck.

  1. Gerät wieder anschließen und nur mit leerem Korb starten.
  2. Seitliche und untere Bereiche während des Laufs beobachten.
  3. Auf Tropfen, Sprühnebel und Wasserlachen achten.
  4. Nach dem Abbruch die Bodenwanne direkt kontrollieren.
  5. Bei erneutem Auslösen die betroffene Stelle markieren und enger eingrenzen.

Reparaturwege, die oft zum Ziel führen

Je nach Befund reicht eine Nacharbeit oder ein Austausch einzelner Teile. Ein leicht gelöster Schlauch lässt sich wieder sauber befestigen, eine beschädigte Dichtung wird ersetzt, und ein verschmutzter Bereich kann nach gründlicher Reinigung wieder dicht arbeiten. Wichtig ist, nicht nur die sichtbar nasse Stelle zu behandeln, sondern die Ursache am Rand des Lecks zu suchen. Wasser läuft im Gerät oft entlang von Bauteilen, bevor es unten ankommt.

Ist der Schwimmerschalter verschmutzt oder verkantet, genügt häufig schon das vorsichtige Reinigen seines Bewegungswegs. Sitzt er jedoch fest, zeigt keine sichere Rückstellung oder hat sichtbare Schäden am Gehäuse, sollte er ersetzt werden. Das gilt ebenso für geschädigte Kabel oder korrodierte Steckkontakte. Ein sauber arbeitender Schwimmer nützt wenig, wenn das Signal wegen einer schlechten Verbindung nicht zuverlässig an die Steuerung gelangt.

Bei häufiger Wiederkehr der Meldung nach kurzer Laufzeit lohnt sich ein Blick auf die Summe kleiner Schwachstellen. Mehrere minimale Undichtigkeiten können zusammen denselben Effekt haben wie ein einzelner großer Defekt. Wer dann nur eine Stelle abdichtet, behebt das Verhalten oft nicht dauerhaft. Ein systematischer Blick auf Wanne, Schläuche, Pumpengehäuse und Dichtflächen führt zuverlässiger ans Ziel.

Kann der Fehler auch ohne sichtbares Wasser in der Bodenwanne auftreten?
Ja. Schon wenige Tropfen oder Feuchtigkeit an einer ungünstigen Stelle können den Schwimmer auslösen. Außerdem kann Wasser nach dem Abpumpen in Falzen oder unter Bauteilen verborgen bleiben.

Warum kommt die Meldung nach dem Trocknen manchmal wieder?
Dann liegt meist noch ein kleiner Leckpunkt vor, der erst im laufenden Betrieb aktiv wird. Möglich sind auch ein undichter Schlauch, eine verschlissene Dichtung oder ein Schwimmer, der nicht frei zurückfällt.

Wann sollte ein Austausch statt einer Reinigung erfolgen?
Wenn der Schalter mechanisch beschädigt ist, Kontakte korrodiert sind oder die Ursache nach Reinigung und Trocknung sofort wieder auftritt. In solchen Fällen bringt Reinigen allein selten eine dauerhafte Lösung.

Häufige Fragen

Kann der Fehler durch Wasser in der Bodenwanne ausgelöst werden?

Ja, das ist einer der häufigsten Auslöser. Schon wenige Tropfen in der Bodenwanne reichen aus, damit der Schwimmerschalter anspricht und das Gerät den Betrieb stoppt.

Wie entferne ich das Wasser aus der Bodenwanne richtig?

Ziehe zuerst den Netzstecker und drehe die Wasserzufuhr ab. Danach kannst du das Gerät vorsichtig nach vorn kippen und stehendes Wasser mit Tüchern, Schwamm oder Nasssauger aufnehmen.

Woran erkenne ich, ob der Schwimmerschalter hängt?

Der Schalter sitzt meist in der Bodenwanne und bewegt sich frei nach oben und unten. Wenn er blockiert, verschmutzt oder verkantet ist, bleibt die Sicherheitsfunktion aktiv, obwohl kein Wasser mehr vorhanden ist.

Welche Stellen sollte ich bei einem Leck zuerst kontrollieren?

Prüfe die Türdichtung, den Zulaufschlauch, den Ablaufschlauch, den Pumpenbereich und die Anschlüsse am Wasserverteiler. Auch lose Schellen, Risse in Schläuchen oder Kalkspuren können die Ursache verraten.

Kann ein verstopfter Filter den Fehler auslösen?

Ein verstopfter Filter verursacht nicht direkt die Sicherheitsmeldung, kann aber Wasser im Gerät stauen und Folgeschäden begünstigen. Deshalb sollte der Filtereinsatz immer sauber sein und korrekt sitzen.

Warum tritt die Störung oft nach dem Reinigen der Siebe auf?

Beim Reinigen werden Filter, Sprüharme oder Dichtungen manchmal nicht wieder sauber eingesetzt. Schon ein schiefer Sitz reicht aus, damit Wasser in die Bodenwanne gelangt oder der Ablauf nicht richtig arbeitet.

Wie teste ich, ob der Fehler nur vorübergehend war?

Nach dem Trocknen und dem Prüfen aller Dichtungen kannst du das Gerät wieder einschalten und ein kurzes Spülprogramm starten. Bleibt die Meldung aus und läuft kein Wasser unten aus, war oft nur Restfeuchtigkeit der Auslöser.

Was tun, wenn der Geschirrspüler direkt wieder abschaltet?

Dann liegt meistens noch Wasser in der Bodenwanne oder ein echtes Leck besteht weiterhin. In diesem Fall solltest du das Gerät erneut sichern, die Unterseite kontrollieren und die Verdächtigen Bauteile einzeln prüfen.

Ist ein Reset bei dieser Meldung hilfreich?

Ein Reset kann die Anzeige zurücksetzen, beseitigt aber keine Ursache. Wenn Wasser im Gerät steht oder ein Bauteil undicht ist, kommt die Störung schnell zurück.

Wann sollte ich den Kundendienst einschalten?

Wenn die Bodenwanne trocken ist, der Schwimmerschalter frei arbeitet und die Störung dennoch bleibt, braucht es meist eine genauere Prüfung der Elektronik oder der Pumpe. Auch bei beschädigten Leitungen, einer defekten Wassertasche oder sichtbaren Rissen ist fachliche Hilfe sinnvoll.

Fazit

Die beste Lösung beginnt immer mit dem Entfernen von Wasser aus der Bodenwanne und einer gründlichen Sichtprüfung aller Dichtungen, Schläuche und Anschlüsse. Danach sollte der Schwimmerschalter frei beweglich sein und das Gerät ohne Restfeuchte neu gestartet werden. Bleibt die Meldung bestehen, ist die Ursache meist ein echtes Leck oder ein defektes Bauteil, das gezielt ersetzt werden muss.

Checkliste
  • Steht Wasser unter oder um das Gerät herum?
  • Ist der Innenraum ungewöhnlich schaumig gewesen?
  • Läuft die Ablaufpumpe ohne Unterbrechung?
  • Kommt der Fehler direkt beim Start oder erst während des Spülens?
  • Gab es zuletzt eine Verstopfung, einen Türsprung oder einen Filterfehler?

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