Fitbit Charge 6 lädt nicht: Kontakte und Ladekabel prüfen

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 5. Juni 2026 10:09

Bleibt die Fitbit Charge 6 am Ladegerät ohne Reaktion, liegen die Ursachen oft bei verschmutzten Kontakten, einem nicht ganz richtigen Sitz oder am Ladekabel selbst. Eine sorgfältige Reinigung und ein korrekt ausgerichteter Charger reichen in vielen Fällen bereits aus, damit das Gerät wieder zuverlässig Strom aufnimmt.

Bevor du an einen Defekt denkst, lohnt sich eine einfache Reihenfolge: Kontakte anschauen, Kabel prüfen, USB-Stromquelle wechseln, erst dann tiefer suchen. Das spart Zeit und verhindert, dass man unnötig das falsche Teil austauscht.

Der häufigste Grund: kleiner Kontakt, große Wirkung

Die Ladeverbindung bei einem kompakten Fitness-Tracker ist empfindlicher, als es auf den ersten Blick wirkt. Schon eine dünne Schicht aus Staub, Hautfett oder Schweiß genügt, damit der Strom nicht sauber fließt.

Besonders tückisch ist, dass der Tracker äußerlich ganz normal aussieht. Das Display bleibt dunkel, das Symbol für das Laden erscheint nicht oder nur kurz, und man vermutet schnell einen größeren Schaden. In der Praxis steckt dahinter aber häufig nur ein Kontaktproblem, das sich mit wenigen Handgriffen beheben lässt.

Schau dir zuerst die Rückseite der Uhr und die Metallkontakte am Kabel an. Sind sie matt, grau belegt oder leicht feucht, ist das bereits ein starkes Indiz. Auch winzige Fussel in der Ladeaufnahme reichen aus, weil die Kontakte bei diesem Gerät sehr klein sind und sauber aufeinanderliegen müssen.

So gehst du bei der Prüfung vor

Eine gute Diagnose braucht keine Werkstatt. Du kannst systematisch vorgehen und dabei jede mögliche Fehlerquelle in einer sinnvollen Reihenfolge abklopfen.

  1. Trenne das Ladegerät vom Strom und nimm die Uhr vom Kabel.
  2. Prüfe die Rückseite der Charge 6 und die Kontakte am Charger auf Schmutz, Feuchtigkeit und Verfärbungen.
  3. Reinige beide Seiten vorsichtig mit einem trockenen, fusselfreien Tuch.
  4. Setze den Tracker erneut auf das Kabel und achte darauf, dass er spürbar einrastet.
  5. Wechsle die USB-Quelle, falls sich nichts tut, und teste einen anderen Netzadapter oder einen USB-Port am Computer.

Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil sie die häufigsten Ursachen zuerst ausschließt. Oft ist schon nach dem zweiten oder dritten Schritt klar, ob nur der Sitz schlecht war oder ob ein tieferer Fehler vorliegt.

Worauf du bei den Kontakten achten solltest

Die Kontakte müssen metallisch sauber aussehen und dürfen keine sichtbaren Rückstände haben. Ein leichter dunkler Film ist schon ein Warnzeichen, auch wenn er auf dem ersten Blick harmlos wirkt.

Zum Reinigen reicht in den meisten Fällen ein trockenes Mikrofasertuch oder ein weicher, sauberer Wattestäbchen-Ersatz ohne Fasern. Flüssigkeiten sind heikel, weil sie sich in kleine Spalten ziehen können. Falls du überhaupt ein leicht angefeuchtetes Tuch verwendest, dann nur sparsam und niemals direkt am Anschlussbereich.

Wichtig ist auch der Druck beim Aufsetzen. Das Kabel muss stabil sitzen, ohne dass es wackelt. Wenn du die Uhr leicht bewegst und der Ladehinweis verschwindet wieder, ist der Kontakt wahrscheinlich nicht zuverlässig genug.

Das Ladekabel als unterschätzte Fehlerquelle

Ein Kabel kann äußerlich unauffällig aussehen und trotzdem innen einen Bruch haben. Gerade bei kleinen magnetischen Ladeadaptern sind Knickstellen, gelöste Kontakte oder ein ausgeleierter Haltesitz häufige Probleme.

Anleitung
1Trenne das Ladegerät vom Strom und nimm die Uhr vom Kabel.
2Prüfe die Rückseite der Charge 6 und die Kontakte am Charger auf Schmutz, Feuchtigkeit und Verfärbungen.
3Reinige beide Seiten vorsichtig mit einem trockenen, fusselfreien Tuch.
4Setze den Tracker erneut auf das Kabel und achte darauf, dass er spürbar einrastet.
5Wechsle die USB-Quelle, falls sich nichts tut, und teste einen anderen Netzadapter oder einen USB-Port am Computer.

Typisch ist folgendes Bild: An einem USB-Port lädt die Uhr manchmal, am anderen gar nicht. Oder sie lädt nur in einer bestimmten Lage, zum Beispiel wenn das Kabel leicht nach unten gedrückt wird. Das spricht eher für einen Wackelkontakt im Kabel als für einen Fehler in der Uhr selbst.

Auch der Adapter selbst spielt mit. Manche USB-Netzteile liefern zwar Strom, aber nicht stabil genug für jedes Zubehör. Deshalb lohnt sich ein Test an einer zweiten Stromquelle, idealerweise an einem anderen Netzteil oder direkt an einem Rechner, der zuverlässig arbeitet.

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Feuchtigkeit und Rückstände richtig einschätzen

Wenn die Uhr nach Sport, Dusche oder Regen auf dem Ladegerät landet, können Restfeuchte und Schweißablagerungen den Ladebeginn verhindern. Das Gerät erkennt dann manchmal keinen sauberen Kontakt oder schützt sich selbst, bis alles trocken genug ist.

In so einem Fall hilft Geduld mehr als Druck. Lass sowohl die Uhr als auch das Kabel trocknen, bevor du erneut testest. Wer zu früh lädt, verstärkt die Probleme manchmal nur, weil sich Feuchtigkeit zwischen Kontakte und Oberfläche setzt.

Auch Salzreste durch starkes Schwitzen sind ein Klassiker. Sie leiten nicht immer zuverlässig und können die Kontaktflächen auf Dauer angreifen. Deshalb ist regelmäßiges Säubern bei einem Sportgerät keine Nebensache, sondern Teil der Pflege.

Was der Sitz am Ladegerät verrät

Ein sauberer Sitz ist oft der schnellste Weg zur Ursache. Die Fitbit Charge 6 muss exakt in der Halterung liegen, damit die Punkte auf Rückseite und Kabel wirklich aufeinander treffen.

Wenn du beim Auflegen keinen klaren Halt spürst, ist das ein wichtiges Signal. Dann kann der Tracker minimal verrutschen und die Verbindung sofort unterbrechen. In der Praxis reicht schon ein kleiner Versatz, damit nichts mehr passiert.

Ein guter Test ist das sanfte Andrücken nach dem Aufsetzen. Reagiert der Bildschirm dann erst, passt die Ausrichtung wahrscheinlich noch nicht sauber genug. Bleibt alles dunkel, obwohl das Kabel sicher sitzt und die Kontakte sauber sind, wird die Suche eine Stufe weitergehen müssen.

Typische Missverständnisse bei Ladeproblemen

Viele gehen sofort von einem Akkuschaden aus, obwohl der Akku nur tief entladen ist oder die Ladeverbindung gestört wird. Das sieht von außen ähnlich aus, führt aber zu ganz anderen Maßnahmen.

Ein weiteres Missverständnis betrifft den ersten Ladevorgang nach längerer Lagerung. Ist die Uhr längere Zeit leer geblieben, braucht sie manchmal einige Minuten, bevor überhaupt etwas sichtbar wird. Wer nach zehn Sekunden aufgibt, übersieht leicht, dass der Tracker schlicht etwas Anlauf braucht.

Auch die Anzeige selbst kann irritieren. Manchmal startet das Laden, aber das Symbol erscheint verzögert oder das Display bleibt zunächst dunkel. Deshalb solltest du nicht nur auf das erste Bild schauen, sondern der Verbindung ein paar Minuten Zeit geben.

Ein sauberer Ablauf spart unnötige Experimente

Am besten arbeitest du Schritt für Schritt und änderst immer nur eine Sache auf einmal. So erkennst du, welche Maßnahme wirklich geholfen hat.

Erst Kontakte reinigen, dann Kabel neu einrasten, danach Stromquelle wechseln und zum Schluss auf einen anderen Rechner oder Adapter testen. Diese Folge ist in vielen Fällen ausreichend, um die Ursache einzugrenzen, ohne dass du das Gerät zerlegen oder unnötig ersetzen musst.

Wenn die Uhr nach Reinigung und Kabeltest wieder lädt, war das Problem meist banal. Bleibt sie auch an mehreren Stromquellen ohne Reaktion, steckt eher ein technischer Defekt an Kabel, Anschluss oder internem Ladepfad dahinter.

Wenn der Tracker trotz allem dunkel bleibt

Bleibt die Charge 6 auch nach einer sauberen Prüfung stumm, lohnt sich ein Blick auf die Umgebung des Ladevorgangs. Manche USB-Anschlüsse liefern nur dann genug Leistung, wenn das System wach ist oder der Port nicht überlastet wird.

Teste deshalb verschiedene USB-Quellen mit unterschiedlicher Leistung. Ein Wandadapter mit stabilem Ausgang ist oft aussagekräftiger als ein älterer Laptop-Port oder ein schwacher Hub. Gerade bei kleineren Geräten zeigt sich eine instabile Versorgung schnell durch fehlende Reaktion.

Hilfreich ist außerdem ein kompletter Neustart der Uhr, falls sie noch irgendein Lebenszeichen zeigt. Ein aufgehängter Zustand kann das Ladeverhalten gelegentlich mit beeinflussen. Reagiert das Gerät gar nicht mehr, liegt der Schwerpunkt aber weiterhin auf Kabel und Kontaktpunkten.

Alltagssituationen, in denen der Fehler gern auftaucht

Nach dem Training ist die Uhr am häufigsten betroffen, weil Schweiß sich direkt an den Metallflächen sammelt. Wer sie dann schnell ans Kabel legt, bekommt manchmal keine stabile Verbindung.

Auch auf Reisen passiert es oft. Das Ladegerät liegt lose in der Tasche, sammelt Fussel oder wird am Stecker verbogen. Am Zielort wirkt alles normal, doch der Tracker lädt nicht, weil der winzige Magnetkontakt nicht mehr sauber greift.

Ein drittes Muster sieht man zu Hause nach längerer Pause. Die Uhr war leer in einer Schublade, das Kabel ist älter, und die erste Ladeprobe scheitert gleich doppelt. Hier hilft es, beide Teile nacheinander zu testen, statt nur an einer Stelle zu suchen.

Woran du einen Defekt eher erkennst

Ein echter Defekt ist wahrscheinlicher, wenn mehrere saubere Tests scheitern. Dazu gehören ein anderes Netzteil, ein anderer USB-Port, gereinigte Kontakte und ein fester Sitz am Ladegerät.

Auch sichtbare Schäden sind ein Warnsignal. Verbogene Kontaktflächen, lose Teile am Kabel oder auffällige Verfärbungen sprechen gegen ein bloßes Kontaktproblem. Dann ist die Verbindung mechanisch oder elektrisch gestört, und Reinigung allein reicht meist nicht mehr.

Wenn die Uhr bei minimalem Druck unterschiedlich reagiert oder nur in einer ganz bestimmten Position lädt, ist das oft ein Zeichen für Verschleiß im Ladezubehör. In so einem Fall ist ein Austausch des Kabels meist der sinnvollste nächste Schritt.

Eine vernünftige Reihenfolge für die Reparatur im Alltag

Wer das Problem ohne Umwege angeht, spart Zeit und Nerven. Prüfe zuerst die sichtbaren Kontaktflächen, dann den Sitz am Ladeadapter, danach die Stromquelle und zuletzt das Zubehör selbst.

Falls du Ersatz zur Hand hast, teste möglichst mit einem zweiten Kabel oder Adapter, bevor du weitergehst. So lässt sich schnell unterscheiden, ob die Uhr selbst betroffen ist oder nur das Zubehör ausfällt.

Bei wiederkehrenden Ladeproblemen ist Vorbeugung hilfreich: Nach dem Sport kurz abtrocknen, Ladepunkte sauber halten und Kabel nicht unnötig knicken. Das klingt simpel, reduziert aber die typischen Fehlerquellen deutlich.

Richtig prüfen, bevor du etwas austauschst

Ein Gerät, das nicht mehr lädt, muss nicht sofort einen technischen Defekt haben. Häufig liegt die Ursache an einem kleinen Detail, das sich mit wenigen Handgriffen finden lässt. Deshalb lohnt es sich, zuerst die Reihenfolge einzuhalten: Stromquelle, Kabel, Kontakte, Sitz des Trackers und erst danach die übrigen Bauteile. So vermeidest du unnötige Versuche und erkennst schneller, wo die Unterbrechung entsteht.

Wichtig ist dabei auch der Blick auf das Verhalten während des Anschlusses. Reagiert das Gerät gar nicht, erscheint nur kurz ein Ladesymbol oder bricht der Vorgang nach einigen Sekunden ab, weist das oft auf einen schwachen Kontakt oder ein beschädigtes Kabel hin. Lädt der Tracker an einer Steckdose nicht, an einem USB-Port am Rechner aber schon, steckt die Ursache häufig nicht im Gerät selbst, sondern in der Stromversorgung.

Stromquelle und Adapter sauber eingrenzen

Bevor du den Tracker erneut auf das Ladepad setzt, teste eine andere Energiequelle. Nicht jeder USB-Anschluss liefert zuverlässig genug Leistung, und manche Mehrfachstecker oder alte Netzteile geben nur wenig Strom ab. Verwende am besten einen einfachen Netzadapter mit stabiler Ausgabe und einen direkten Anschluss an die Steckdose.

  • Netzteil wechseln und erneut testen.
  • USB-Port am Laptop oder PC vergleichen.
  • Mehrfachsteckdosen und lose Adapter vorerst vermeiden.
  • Falls vorhanden, ein zweites Ladegerät probeweise anschließen.

Bleibt das Gerät an mehreren Stromquellen dunkel, konzentriert sich die Suche auf Kabel, Kontakte oder den Tracker selbst. Sobald an einer anderen Quelle wieder eine Ladeanzeige erscheint, war die Energieversorgung der Auslöser. Dann lohnt sich ein genauer Blick auf das bisher genutzte Netzteil und die angeschlossene Buchse.

Kontakte und Ladefläche gründlich säubern

Schon feine Ablagerungen reichen aus, damit der Stromfluss unterbrochen wird. Schweiß, Hautfett, Staub oder winzige Partikel sammeln sich gern an den Metallflächen. Diese Schicht ist oft kaum sichtbar, kann den Kontakt aber deutlich verschlechtern. Reinige deshalb die Ladepunkte am Tracker und die Gegenfläche am Kabel sorgfältig mit einem trockenen, fusselfreien Tuch.

Falls sich die Rückstände nicht sofort lösen, darfst du sehr vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Tuch arbeiten. Danach müssen die Flächen vollständig trocken sein, bevor du den Tracker erneut aufsetzt. Alkoholhaltige Reiniger sollten nur sparsam verwendet werden, und nur dann, wenn kein Wasser an die Öffnungen gelangt. Druckluft ist bei empfindlichen Kontakten nur mit Zurückhaltung sinnvoll, weil sie Schmutz auch in Zwischenräume treiben kann.

Diese Punkte solltest du beim Reinigen beachten

  • Keine scharfen Metallgegenstände verwenden.
  • Keine nassen Wattestäbchen direkt an die Kontakte drücken.
  • Nach jeder Reinigung ausreichend trocknen lassen.
  • Auch das Armband und die Rückseite auf Rückstände prüfen.

Das Ladeverhalten an der Position erkennen

Der Sitz auf dem Ladeadapter entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg. Das Gerät muss so aufliegen, dass die Kontaktpunkte exakt aufeinander treffen und nicht nur teilweise berühren. Schon ein minimal schräger Sitz reicht aus, damit der Ladevorgang unterbrochen wird. Achte deshalb auf das Einrasten, die Ausrichtung und darauf, ob der Tracker während des Anschlusses verrutscht.

Hilfreich ist ein kurzer Test mit leichtem Druck in verschiedenen Positionen. Ändert sich die Anzeige dabei, liegt sehr wahrscheinlich ein Kontaktproblem vor. Bleibt alles stabil, aber es wird trotzdem nicht geladen, spricht das eher für ein beschädigtes Kabel, einen verschmutzten Anschluss oder eine tiefere Störung im Gerät.

Auch die Hülle oder ein montiertes Zubehör kann stören. Alles, was zwischen Tracker und Ladefläche sitzt, sollte entfernt werden. Das betrifft nicht nur Schutzhüllen, sondern auch verschobene Armbandteile, die den Kontaktbereich verdecken oder das Aufliegen verhindern.

Ein erneuter Start nach längerer Unterbrechung

Manchmal reagiert der Akku erst nach einigen Minuten am Ladegerät. Das passiert vor allem dann, wenn der Ladestand sehr niedrig ist oder das Gerät nach einer längeren Pause erst wieder Stabilität aufbauen muss. In diesem Fall hilft es, den Tracker nicht nur kurz anzulegen, sondern ihn für mindestens 15 bis 30 Minuten ruhig angeschlossen zu lassen. Ein sofortiges Abziehen und erneutes Aufsetzen bringt dann meist keinen Vorteil.

Falls währenddessen gar keine Anzeige erscheint, kann ein kurzer Wechsel zu einer anderen Stromquelle sinnvoll sein. Bleibt das Gerät auch dort unauffällig, sollte die Verbindung nicht nur einmal, sondern mehrmals geprüft werden. Ein Akku, der sehr tief entladen war, braucht manchmal etwas Zeit, bis überhaupt ein Symbol sichtbar wird. Das gilt besonders dann, wenn der Tracker zuvor lange ungenutzt war.

So gehst du bei einem sehr leeren Akku vor

  1. Tracker auf ein sauberes Ladegerät setzen.
  2. Eine stabile Stromquelle verwenden.
  3. Mindestens 15 Minuten angeschlossen lassen.
  4. Erst danach auf eine Reaktion prüfen.
  5. Bei Bedarf mit zweitem Kabel oder Netzteil gegenchecken.

Wann ein Hardwareproblem wahrscheinlicher wird

Wenn alle äußeren Ursachen ausgeschlossen sind, rückt der technische Zustand in den Vordergrund. Ein verbogener Kontakt, ein Wackelkontakt im Kabel oder eine beschädigte Ladeaufnahme kann den Stromfluss dauerhaft stören. Auch sichtbare Verfärbungen, Korrosion oder ein locker sitzender Adapter deuten darauf hin, dass das Ladezubehör nicht mehr zuverlässig arbeitet.

Beim Tracker selbst sind ungewöhnliche Spuren ebenfalls ein Hinweis. Dazu gehören stark zerkratzte Kontaktflächen, Feuchtigkeitsspuren, lockere Bauteile oder eine Rückseite, die nicht mehr plan aufliegt. In solchen Fällen ist es sinnvoll, mit einem Ersatzkabel gegenzutesten. Liefert ein anderes Kabel sofort ein Ladezeichen, war das ursprüngliche Zubehör der Auslöser. Reagiert auch das nicht, liegt der Fehler eher am Gerät.

Manchmal hilft nur eine Prüfung im direkten Vergleich. Ein funktionierendes Ersatzladegerät trennt Zubehörprobleme von Geräteschäden sehr zuverlässig. Das spart Zeit und verhindert, dass du ein intaktes Teil unnötig austauschst.

Warum erscheint das Ladesymbol nur kurz?
Dann besteht meist nur ein instabiler Kontakt. Ursache sind oft Verschmutzungen, ein schräger Sitz auf dem Ladeadapter oder ein Kabel mit Wackelkontakt. Prüfe zuerst Reinigung, Ausrichtung und Stromquelle.

Kann ein Computeranschluss zum Testen genügen?
Ja, als Vergleich ist das sinnvoll. Ein USB-Port am Rechner liefert allerdings nicht immer genug Leistung. Für die eigentliche Ladung ist ein zuverlässiges Netzteil oft die bessere Wahl.

Wie lange sollte das Gerät am Kabel bleiben, bevor ich weiter prüfe?
Bei sehr niedrigem Akkustand sind 15 bis 30 Minuten sinnvoll. Erst danach lässt sich besser beurteilen, ob eine Reaktion ausbleibt oder nur verzögert einsetzt.

Wann sollte ich von einem Defekt ausgehen?
Wenn mehrere saubere Kontakte, verschiedene Kabel und mehrere Stromquellen ohne Erfolg bleiben, ist ein Defekt wahrscheinlicher. Dann ist eine Reparatur oder ein Austausch des Ladezubehörs beziehungsweise des Trackers die naheliegende Lösung.

FAQ

Warum lädt der Tracker trotz angestecktem Kabel nicht?

Meist liegt es an einem schlechten Kontakt zwischen den Ladepins und den Gegenkontakten am Gerät. Auch ein verschmutzter Anschluss, ein verdrehter Sitz oder ein beschädigtes Kabel kommen häufig vor.

Wie prüfe ich die Kontakte am besten?

Lege den Tracker zuerst ab, trenne ihn vom Kabel und schaue die Ladefläche bei gutem Licht an. Entferne Staub, Hautfett oder kleine Rückstände vorsichtig mit einem trockenen, weichen Tuch oder einem Wattestäbchen.

Was mache ich, wenn der Verschluss am Kabel nicht richtig hält?

Dann sitzt der Tracker meist nicht sauber genug in der Ladeaufnahme. Setze ihn noch einmal neu an und achte darauf, dass beide Seiten plan anliegen und sich nicht leicht lösen lassen.

Kann ein anderes Netzteil helfen?

Ja, denn manche Netzteile liefern zu wenig oder ungleichmäßig Strom. Verwende am besten ein einfaches, zuverlässiges USB-Netzteil oder einen USB-Anschluss am Computer und teste damit erneut.

Woran erkenne ich ein defektes Ladekabel?

Typisch sind Wackelkontakte, sichtbare Knicke, gelockerte Kontaktflächen oder der Umstand, dass der Ladevorgang nur in einer bestimmten Position startet. Ein Ersatzkabel zeigt schnell, ob das ursprüngliche Zubehör die Ursache ist.

Darf ich die Kontakte mit Flüssigkeit reinigen?

Wasser ist dafür ungeeignet, weil es Rückstände hinterlassen oder Feuchtigkeit in das Gehäuse bringen kann. Besser ist ein trockenes, sauberes Tuch; bei hartnäckigen Ablagerungen hilft ein leicht angefeuchtetes Tuch nur sehr sparsam und nur außen.

Wie oft sollte ich die Ladefläche kontrollieren?

Eine regelmäßige Sichtprüfung lohnt sich immer dann, wenn der Akku ungewöhnlich schnell leer ist oder das Gerät nach dem Anstecken nicht reagiert. Wer den Tracker beim Sport, bei Hitze oder mit Schweißkontakt nutzt, sollte häufiger nachsehen.

Hilft ein Neustart bei Ladeproblemen?

Ja, ein Neustart kann helfen, wenn der Akku eigentlich lädt, die Anzeige aber hängen bleibt. Bleibt das Display komplett aus, sollte zuerst die Verbindung aus Kabel, Kontaktfläche und Stromquelle geprüft werden.

Was mache ich nach der Reinigung als Nächstes?

Setze den Tracker erneut in das Kabel ein und teste ihn direkt an einer anderen Stromquelle. Reagiert er dann immer noch nicht, ist ein Defekt am Kabel oder am Gerät wahrscheinlicher.

Wann sollte ich vom Zubehör auf einen Geräteschaden schließen?

Wenn mehrere Kabel und Netzteile geprüft sind, die Kontakte sauber sind und trotzdem keine Ladeanzeige erscheint, spricht vieles für einen Hardwarefehler. In diesem Fall hilft meist nur der Support oder ein Austausch des Geräts.

Wie vermeide ich das Problem im Alltag?

Bewahre das Kabel sauber und trocken auf, reinige die Kontakte in festen Abständen und setze den Tracker jedes Mal sorgfältig ein. So lässt sich die häufigste Ursache schnell eingrenzen und oft direkt beseitigen.

Fazit

Bei Ladeproblemen zählt zuerst die Verbindung zwischen Gerät, Kontakten und Kabel. Wer sauber prüft, neu ansetzt und eine zweite Stromquelle testet, findet die Ursache meist ohne Umwege. Bleibt der Tracker danach dunkel, ist ein Defekt am Zubehör oder am Gerät die nächste naheliegende Erklärung.

Checkliste
  • Netzteil wechseln und erneut testen.
  • USB-Port am Laptop oder PC vergleichen.
  • Mehrfachsteckdosen und lose Adapter vorerst vermeiden.
  • Falls vorhanden, ein zweites Ladegerät probeweise anschließen.

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