Gardena AquaClean Akku-Hochdruckreiniger baut keinen Druck auf: So findest du die Ursache

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 4. Juni 2026 22:21

Ein Akku-Hochdruckreiniger, der Wasser fördert, aber keinen sauberen Druck aufbaut, hat meist ein Problem in der Wasserversorgung, in der Ansaugung oder im Düsensystem. In vielen Fällen lässt sich die Ursache mit wenigen Prüfungen eingrenzen, ohne das Gerät gleich als defekt abzuschreiben.

Oft steckt etwas Banales dahinter: eine leere oder schwache Batterie, Luft im System, ein verstopfter Filter oder eine Düse, die den Wasserstrahl ausbremst. Wer die Prüfung in der richtigen Reihenfolge angeht, spart Zeit und vermeidet unnötige Ersatzkäufe.

Was der niedrige Druck meistens bedeutet

Bei diesem Gerätetyp ist „kein Druck“ häufig eine Beschreibung für einen sehr schwachen, pulsierenden oder ungleichmäßigen Wasserstrahl. Das ist wichtig, weil die Ursache je nach Verhalten unterschiedlich ausfällt. Läuft die Pumpe hörbar, kommt aber fast nichts an der Düse an, spricht das eher für ein Ansaug- oder Düsenproblem. Bleibt das Gerät auffällig leise oder bricht der Betrieb sofort ab, rücken Akku, Kontakte und Schalter stärker in den Fokus.

Der AquaClean arbeitet mit einem Akku, einer Pumpe und einem Ansaugsystem. Diese drei Bereiche müssen zusammenpassen. Schon ein kleiner Luftzug in der Leitung kann dazu führen, dass der Druck zusammenfällt, obwohl der Motor hörbar arbeitet. Bei einem Gerät, das aus einem Behälter oder mit Ansaugschlauch arbeitet, sind außerdem der Wasserstand, die Schlauchführung und die Dichtigkeit entscheidend.

Die ersten Prüfungen in sinnvoller Reihenfolge

Bevor du tiefer in die Technik gehst, prüfe die leicht zugänglichen Punkte. Das ist meist der schnellste Weg zur Lösung und verhindert unnötiges Zerlegen.

  1. Akku vollständig laden und richtig einsetzen.
  2. Wasserquelle prüfen: Tank voll, Schlauch nicht geknickt, Ansaugkorb frei.
  3. Filter und Vorfilter reinigen.
  4. Düse auf Schmutz oder Kalk kontrollieren.
  5. Alle Kupplungen auf festen Sitz und Dichtheit prüfen.

Wenn einer dieser Punkte auffällig ist, lohnt sich zuerst die Behebung dort. Ein zu schwacher Akku kann die Pumpe so weit ausbremsen, dass der Strahl matt wirkt. Eine teilverstopfte Düse dagegen sorgt oft für einen unruhigen, spritzenden Ausstoß. Beide Fehler fühlen sich ähnlich an, haben aber unterschiedliche Ursachen.

Akku, Kontakte und Stromversorgung prüfen

Die Stromversorgung ist der erste Verdächtige, wenn der Reiniger kaum arbeitet oder nach kurzer Zeit einbricht. Ein Akku kann äußerlich noch geladen wirken und unter Last trotzdem zu schwach sein. Das merkt man oft daran, dass der Motor startet, aber der Druck nach wenigen Sekunden deutlich nachlässt.

Kontrolliere, ob der Akku sauber eingerastet ist und die Kontakte trocken und frei von Schmutz sind. Schon feine Ablagerungen oder Feuchtigkeit können den Stromfluss verschlechtern. Falls das Gerät mehrere Akkus unterstützt oder du einen Ersatzakku besitzt, hilft der Vergleich sehr schnell weiter: Liefert der zweite Akku deutlich mehr Leistung, liegt die Ursache vermutlich am Akku selbst.

Auch die Ladestation verdient einen Blick. Ein Akku, der nicht vollständig geladen wird, zeigt sich im Alltag häufig durch kurze Laufzeit und instabile Leistung. Wenn die Ladeanzeige seltsam reagiert oder der Akku ungewöhnlich warm wird, sollte er nicht dauerhaft weiterverwendet werden, bevor die Ursache klar ist.

Ansaugung und Wasserversorgung als häufige Fehlerquelle

Ein Akku-Hochdruckreiniger kann nur Druck aufbauen, wenn Wasser sauber nachströmt. Sobald Luft in die Ansaugung gelangt oder der Zufluss stockt, verliert die Pumpe ihre Stabilität. Das passiert oft bei zu niedrigem Wasserstand, lockeren Verbindungen oder einem Ansaugschlauch, der nicht vollständig im Wasser liegt.

Anleitung
1Akku vollständig laden und richtig einsetzen.
2Wasserquelle prüfen: Tank voll, Schlauch nicht geknickt, Ansaugkorb frei.
3Filter und Vorfilter reinigen.
4Düse auf Schmutz oder Kalk kontrollieren.
5Alle Kupplungen auf festen Sitz und Dichtheit prüfen.

Prüfe bei einem Modell mit Tank oder externem Ansaugschlauch, ob der Ansaugkorb sauber im Wasser hängt und nicht am Boden aufliegt. Dort sammeln sich gern Schmutzpartikel, die den Zufluss behindern. Ein geknickter Schlauch sieht harmlos aus, reicht aber schon aus, um den Durchfluss stark zu verringern.

Ein weiteres typisches Thema ist Luft im System. Nach dem Aufsetzen, Reinigen oder Entleeren kann sich eine Luftblase bilden, die erst aus dem Schlauch gedrückt werden muss. Dann klingt das Gerät manchmal normal, liefert aber nur einen weichen Wasserfaden. In solchen Fällen hilft es oft, den Reiniger einige Sekunden ohne Last laufen zu lassen, bis Wasser gleichmäßig ankommt.

Filter, Düsen und Verstopfungen sauber ausschließen

Schmutz im Filter ist einer der Klassiker. Schon ein feiner Belag aus Sand, Algen oder Kalk kann den Zufluss deutlich reduzieren. Reinige deshalb den Vorfilter, den Ansaugfilter und, falls vorhanden, das kleine Sieb im Anschlussbereich. Das dauert meist nur wenige Minuten und bringt oft spürbar mehr Leistung.

Auch die Düse selbst kann der Flaschenhals sein. Bei Hochdruckgeräten reicht eine winzige Ablagerung, damit der Strahl schwächelt oder unregelmäßig austritt. Nimm die Düse ab und prüfe sie gegen das Licht. Wenn Öffnungen sichtbar belegt sind, entferne den Schmutz vorsichtig mit Wasser oder einem weichen Hilfsmittel. Metallische Nadeln sind hier eher eine schlechte Idee, weil sie die Öffnung vergrößern oder verformen können.

Wenn die Leistung nach der Reinigung kurz besser ist und dann wieder nachlässt, steckt häufig noch ein Restproblem im Ansaugweg. Dann lohnt es sich, den gesamten Wasserpfad noch einmal zu kontrollieren: vom Wasserbehälter über Schlauch und Filter bis zur Düse.

Dichtheit und Luftziehen erkennen

Ein undichter Anschluss kann fast genauso viel Ärger machen wie ein verstopfter Filter. Das Problem ist tückisch, weil Wasser oft gar nicht sichtbar austritt. Stattdessen zieht die Pumpe nur Luft, und der Druck bleibt niedrig oder schwankt ständig.

Achte auf lockere Steckverbindungen, beschädigte Dichtungen und spröde Schlauchenden. Wenn an einer Verbindung kleine Blasen aufsteigen oder der Reiniger beim Einschalten „spuckt“, ist das ein deutlicher Hinweis auf Luft im System. In diesem Fall hilft es, die Verbindung erneut sauber zusammenzusetzen oder die betroffene Dichtung zu prüfen.

Gerade bei Geräten, die im Garten mit bewegten Leitungen genutzt werden, kann ein Schlauch an der Knickstelle innen geschädigt sein, obwohl er außen noch gut aussieht. Solche Schäden zeigen sich oft erst unter Last. Dann ist der Schlauch mechanisch noch da, hydraulisch aber kaum noch brauchbar.

Die richtige Reihenfolge beim Entlüften

Wenn Wasser im System ist, aber der Druck nicht kommt, hilft oft eine saubere Entlüftung. Das Ziel ist, die Luft aus Pumpenkammer und Schlauch zu verdrängen, damit die Pumpe wieder gegen Wasser statt gegen Hohlräume arbeitet. Das geht meist am besten in ruhiger Reihenfolge, ohne hektisches Ein- und Ausschalten.

So gehst du am besten vor:

  1. Gerät ausschalten und Akku kurz entnehmen.
  2. Wasserquelle prüfen und alle Verbindungen fest aufstecken.
  3. Ansaugschlauch ins Wasser setzen und vollständig füllen, falls das System das zulässt.
  4. Akku wieder einsetzen und den Reiniger kurz laufen lassen.
  5. Die Düse zuerst auf niedrigen Widerstand prüfen und erst dann voll belasten.

Bleibt der Strahl danach weiterhin schwach, obwohl Wasser sauber nachläuft, ist die Luft nicht mehr die wahrscheinlichste Ursache. Dann rücken Pumpe, Ventile oder mechanische Bauteile stärker in den Fokus.

Typische technische Ursachen im Inneren

Wenn Akku, Wasserzufuhr, Filter und Düse in Ordnung wirken, kann ein internes Problem vorliegen. Das betrifft vor allem Rückschlagventile, Pumpendichtungen oder Bauteile, die verschleißen können. Solche Defekte machen sich oft durch Pulsieren, unregelmäßige Leistung oder auffällig lange Anlaufzeiten bemerkbar.

Ein Rückschlagventil soll verhindern, dass Wasser zurückläuft. Ist es verschmutzt oder sitzt es nicht mehr sauber, fällt der Arbeitsdruck ab. Ähnlich verhält es sich mit Dichtungen: Kleine Leckagen reichen, damit die Pumpe keinen stabilen Druck aufbauen kann. Bei einem Akku-Gerät sind diese Probleme besonders auffällig, weil die Förderleistung ohnehin begrenzt ist und jede Störung sofort auffällt.

Auch ein verschlissener Pumpenkopf oder ein Schaden an der Membran kann dahinterstecken. Das ist meist dann naheliegend, wenn alle äußeren Punkte bereits geprüft sind und das Gerät trotz voller Energie und freiem Wasserweg schwach bleibt. In diesem Fall lohnt sich eher die Einschätzung eines Fachbetriebs oder des Herstellerservice als weiteres Herumprobieren.

Was du bei Störungen besser nicht machst

Ein häufiger Fehler ist, direkt an der Düse zu drehen, obwohl das Problem in Wirklichkeit am Zulauf liegt. Dann verschlimmert sich zwar nichts dramatisch, aber die eigentliche Ursache bleibt bestehen. Ein anderer Irrtum ist, den schwachen Strahl sofort als Pumpendefekt zu deuten, obwohl nur ein verstopfter Filter die Leistung bremst.

Auch zu viel Kraft an Steckverbindungen ist keine gute Idee. Wenn eine Kupplung nicht sauber sitzt, liegt das manchmal an einer verschlissenen Dichtung und nicht an fehlender Muskelkraft. Gewalt kann hier mehr kaputt machen, als sie löst. Besser ist eine saubere Sichtprüfung mit ruhigem Nachsetzen der Verbindungen.

Bei Akku-Geräten sollte außerdem keine Feuchtigkeit in den Akku-Schacht geraten. Das klingt selbstverständlich, passiert aber im Gartenalltag schnell. Trockne das Gerät daher vor jeder weiteren Prüfung gründlich ab, damit Strom- und Wasserfehler nicht durcheinandergeraten.

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So grenzt du die Ursache in wenigen Minuten ein

Die schnellste Diagnose entsteht meist durch ein einfaches Ausschlussprinzip. Erst Stromversorgung prüfen, dann Wasserweg, danach Düse und zuletzt das Innere. Wer diese Reihenfolge einhält, erkennt oft schon nach kurzer Zeit, ob das Problem bei der Versorgung oder bei der Pumpe liegt.

Praktisch ist folgende Denkweise: Kommt das Gerät gar nicht richtig auf Touren, steckt häufig die Energieversorgung dahinter. Fördert es hörbar, aber schwach, liegt der Fehler meist im Wasserweg oder in der Hydraulik. Und läuft alles zunächst normal, bricht aber nach kurzer Zeit ein, kommen Überhitzung, Akku-Schwäche oder ein teilweiser Durchflussfehler in Betracht.

Erste Hilfe bei schwachem Strahl im Gartenalltag

In der Praxis hilft ein kleines, sauberes Vorgehen oft am schnellsten. Prüfe zuerst den Akku und die Wasserquelle. Danach reinige Filter und Düse. Erst wenn das keine Änderung bringt, schaust du auf Schläuche, Dichtungen und Entlüftung. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, weil sie die häufigsten Ursachen abdeckt und den Aufwand gering hält.

Ein Gerät, das auf einer Terrasse oder an einem Regenwassertank genutzt wird, reagiert besonders empfindlich auf Schmutz und Luft. Gerade nach längerer Standzeit können sich kleine Partikel lösen und den Zulauf blockieren. Nach dem Reinigen ist daher ein kurzer Probelauf sinnvoll, bevor du wieder mit vollem Druck arbeiten möchtest.

Wann ein Defekt wahrscheinlicher wird

Von einem echten Defekt spricht man eher dann, wenn das Gerät trotz voller Stromversorgung, sauberem Wasserweg und gereinigter Düse weiterhin kaum Leistung bringt. Auch ungewöhnliche Geräusche, ein hartes Rattern oder starkes Pulsieren sind Hinweise darauf, dass im Inneren etwas nicht stimmt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ventile, Pumpenelemente oder eine Dichtung ersetzt werden müssen.

In diesem Fall lohnt sich ein Vergleich mit dem normalen Verhalten des Geräts. Kommt der Druck nur sporadisch, spricht das eher für eine Störung im Ansaug- oder Ventilbereich. Bleibt er dauerhaft niedrig, obwohl alles äußere Zubehör geprüft ist, ist die Ursache oft tiefer im Gerät zu finden.

Wenn du Ersatzteile prüfen musst

Sollte sich herausstellen, dass eine Dichtung, ein Filter oder ein Schlauch beschädigt ist, nimm möglichst das passende Ersatzteil für genau dein Modell. Schon kleine Abweichungen bei Form oder Durchmesser können die Leistung wieder verschlechtern. Gerade bei Ansaugteilen und Dichtungen ist die Passung wichtig, weil dort sonst erneut Luft gezogen wird.

Vor dem Austausch hilft es, das alte Teil genau anzusehen. Sind Risse, Verformungen oder harte Stellen sichtbar, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass der Austausch sinnvoll ist. Sind dagegen keine Schäden erkennbar und die Leistung bleibt trotzdem schlecht, liegt die Ursache eher im Pumpenteil oder in einem verdeckten Luftleck.

Leise Symptome, die viele übersehen

Manche Hinweise wirken erst einmal nebensächlich, sind aber sehr hilfreich. Ein Gerät, das beim Start kurz normal klingt und dann dumpfer wird, kämpft oft mit Luft oder zu wenig Wasser. Ein schwankender Strahl mit kleinen Pausen deutet häufig auf eine unterbrochene Ansaugung oder einen teilweisen Verschluss hin. Ein dauerhaft „müder“ Wasserstrahl passt eher zu einer schwachen Energieversorgung oder einem verschmutzten Zulauf.

Auch Temperatur spielt eine Rolle. Wird der Akku oder das Gehäuse auffällig warm, kann das auf hohe Last oder Alterung hinweisen. Dann lohnt sich eine Pause und ein erneuter Test nach dem Abkühlen. So lässt sich besser unterscheiden, ob das Problem nur unter Dauerlast auftritt oder dauerhaft vorhanden ist.

So gehst du strukturiert weiter vor

Wenn der Druck noch immer nicht passt, arbeite die Störung von außen nach innen ab. Erst Strom, dann Wasser, dann Düse, dann Dichtheit, dann Pumpe. Diese Reihenfolge ist bei Akku-Reinigern besonders sinnvoll, weil sie die häufigsten Fehler schnell sichtbar macht. Bleibt das Problem trotz sauberer Prüfungen bestehen, ist der Weg zum Service meist die vernünftigste Option.

Praxisnah betrachtet spart dir das eine Menge Zeit. Du vermeidest unnötige Zerlegung und erkennst schneller, ob ein kleiner Wartungsfehler oder ein echter Bauteilschaden vorliegt. Genau das ist bei einem Gerät, das im Alltag schnell wieder einsatzbereit sein soll, der entscheidende Punkt.

FAQ

Woran erkenne ich zuerst, ob die Ursache bei der Wasserversorgung liegt?

Ein zu schwacher oder unterbrochener Wasserzulauf zeigt sich oft daran, dass der Strahl unruhig wird, kurz anzieht und dann wieder abfällt. Prüfe deshalb zuerst den Hahn, den Schlauch und den Tank beziehungsweise die Ansaugquelle, bevor du am Gerät selbst suchst.

Wie entlüfte ich den Reiniger richtig?

Schalte das Gerät aus, verbinde Schlauch und Wasserzufuhr sauber und öffne die Wasserquelle vollständig. Danach die Pistole mehrfach betätigen, bis nur noch Wasser ohne Luftstöße austritt, und erst dann das Gerät starten.

Warum kommt aus dem Gerät Wasser, aber kaum Druck?

Meist liegt das an einer Einschränkung im Wasserweg oder an Luft im System. Der Motor kann dann zwar laufen, aber die Pumpe arbeitet nicht gegen einen stabilen Wasserstrom. Besonders oft sind Filter, Düse und Ansaugschlauch beteiligt.

Kann ein fast leerer Akku denselben Fehler auslösen?

Ja, ein schwacher Akku ist eine sehr häufige Ursache. Unter Last bricht die Spannung dann ein, und die Pumpe schafft nur noch wenig Förderleistung. Das wirkt wie ein Druckproblem, ist aber in Wirklichkeit ein Energieproblem.

Wie lange dauert die Fehlersuche meistens?

Die ersten Prüfungen dauern oft nur 10 bis 20 Minuten. Wenn Filter, Düse und Anschlüsse schon gereinigt sind, geht es noch schneller. Bei einem internen Defekt kann die Suche natürlich länger dauern.

Ist es gefährlich, das Gerät weiter zu benutzen?

Bei schwachem Druck meist nicht sofort, aber dauerhaftes Weiterlaufen unter Fehlbedingungen ist keine gute Idee. Wenn der Wasserweg blockiert ist, kann die Pumpe unnötig belastet werden. Deshalb besser erst prüfen und dann weiterarbeiten.

Was kostet eine Reparatur ungefähr?

Das hängt stark davon ab, ob nur ein Filter, eine Dichtung oder ein größeres Bauteil betroffen ist. Kleine Ersatzteile sind meist günstig, während eine Pumpenreparatur schnell teurer wird. Bei älteren Geräten lohnt sich deshalb ein Kostenvergleich vor dem Austausch.

Kann Kalk der Auslöser sein?

Ja, Kalk kann Düsen, Ventile und kleine Kanäle verengen. Das zeigt sich oft schleichend durch weniger Druck und ungleichmäßigen Strahl. Eine regelmäßige Reinigung hilft, solche Ablagerungen klein zu halten.

Was ist die beste Alternative, wenn die Pumpe selbst schwächelt?

Dann ist je nach Alter des Geräts ein Reparaturservice oder ein Austausch oft sinnvoller als viel Zeit in Einzeltests zu stecken. Wenn mehrere Kernbauteile betroffen sind, steigen Aufwand und Kosten schnell an. Bei einem relativ neuen Gerät lohnt sich der Serviceweg meist zuerst.

Warum hilft Reinigen manchmal nur kurz?

Dann sitzt die Ursache häufig tiefer im Wasserweg oder es liegt ein Luftleck vor. Die Reinigung verbessert den Durchfluss kurzzeitig, beseitigt aber die eigentliche Störung nicht. Genau das ist ein Hinweis darauf, dass Dichtung, Schlauch oder Ventil genauer geprüft werden sollten.

Muss das Gerät dafür geöffnet werden?

Nicht unbedingt. Viele Probleme lassen sich von außen lösen, etwa durch Reinigung, Entlüftung und das Prüfen der Verbindungen. Erst wenn diese Punkte nichts bringen, ist ein Blick ins Innere sinnvoll.

Was bringt die größte Erfolgschance?

Die beste Erfolgsquote hat die Kombination aus Akku prüfen, Wasserzufuhr sichern, Filter reinigen und Düse kontrollieren. Diese vier Schritte lösen einen großen Teil der Fälle. Bleibt der Druck dann schwach, ist die Ursache meist technischer und enger einzugrenzen.

Ein schwacher oder fehlender Druck hat bei diesem Gerät meist eine gut eingrenzbare Ursache. Wer systematisch Akku, Wasserzufuhr, Filter, Düse und Dichtheit prüft, findet den Fehler in vielen Fällen schnell und ohne unnötigen Aufwand. Bleibt danach immer noch zu wenig Leistung übrig, spricht das eher für einen internen Defekt oder Verschleiß im Pumpenbereich.

Kann ein verschmutzter Filter den Druck stark senken?

Ja, ein zugesetzter Filter bremst den Zulauf so weit aus, dass die Pumpe nicht mehr sauber arbeiten kann. Nimm den Filter heraus, spüle ihn gründlich aus und setze ihn erst wieder ein, wenn keine Partikel oder Ablagerungen mehr sichtbar sind.

Welche Rolle spielt der Akku bei diesem Fehlerbild?

Ein schwacher Akku liefert nicht immer genug Leistung für eine stabile Pumpenarbeit. Prüfe daher den Ladezustand, die Kontakte und bei Bedarf auch einen zweiten Akku, falls du ihn hast.

Warum läuft Wasser aus dem Gerät, aber der Druck bleibt niedrig?

Dann ist der Wasserweg oft offen, aber die Förderleistung reicht nicht aus. Häufig steckt dahinter Luft im System, ein verstopfter Zulauf, eine verschlissene Dichtung oder ein internes Pumpenproblem.

Was mache ich, wenn aus dem Schlauch Luft statt Wasser kommt?

Dann saugt das System irgendwo Nebenluft an oder die Wasserversorgung ist noch nicht stabil. Kontrolliere alle Steckverbindungen, ziehe den Schlauch noch einmal fest auf und halte die Ansaugung vollständig unter Wasser, falls das Gerät mit einem offenen Behälter betrieben wird.

Ist Kalk ein möglicher Auslöser?

Ja, Kalk kann Ventile, Düsen und kleine Kanäle verengen und dadurch den Druck deutlich mindern. Reinige die betroffenen Teile sorgfältig und prüfe regelmäßig, ob sich erneute Ablagerungen bilden.

Wann sollte ich von einem Defekt im Inneren ausgehen?

Wenn Akku, Wasserzufuhr, Filter, Dichtungen und Entlüftung geprüft sind und trotzdem nur wenig Druck ankommt, ist ein interner Schaden wahrscheinlicher. Typische Hinweise sind ungewöhnliche Geräusche, starke Vibrationen oder ein Pumpenverhalten, das sich trotz sauberer Versorgung nicht verbessert.

Kann ich das Gerät trotz schwachem Druck weiter benutzen?

Für kurze Tests ist das oft möglich, auf Dauer sollte das Gerät aber nicht unter solchen Bedingungen laufen. Läuft die Pumpe dauerhaft gegen Luft, Verstopfung oder einen internen Schaden, steigt die Belastung unnötig an.

Welche Ersatzteile werden am häufigsten geprüft?

Besonders häufig sind Filter, Dichtungen, Schläuche, Anschlusskupplungen und Düsen betroffen. Wer hier sichtbare Abnutzung, Risse oder Ablagerungen findet, sollte das Teil erst reinigen und dann bei Bedarf ersetzen.

Wie gehe ich am sinnvollsten weiter vor, wenn die Ursache noch unklar ist?

Arbeite von außen nach innen und ändere immer nur einen Punkt zur Zeit. So erkennst du schneller, ob der Fehler an der Wasserversorgung, an der Entlüftung, an der Stromversorgung oder tatsächlich an der Pumpe selbst liegt.

Fazit

Ein zu schwacher Strahl lässt sich meist durch eine saubere Prüfung von Wasserzufuhr, Entlüftung, Akku, Filter und Dichtheit eingrenzen. Wer systematisch vorgeht, findet die Ursache oft ohne große Umwege und verhindert unnötige Folgeschäden. Bleibt der Druck trotz aller Schritte niedrig, spricht vieles für einen Defekt, der mit Ersatzteilprüfung oder Reparatur behoben werden muss.

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