Bleibt der Roomba i9 vor der Station stehen oder findet den Weg zurück nicht zuverlässig, liegt die Ursache meist in mehreren kleinen Störfaktoren zugleich: unklare Orientierung, ein ungünstiger Standort der Ladestation, Schmutz an den Kontakten oder Hindernisse im Umfeld. Meist lässt sich das Verhalten wieder verbessern, sobald der Bereich freigeräumt, die Ladepunkte gesäubert und die Navigation neu angelernt wird.
Der Roboter fährt dann zwar noch sauber durch die Räume, findet aber den Heimweg zur Basis nicht zuverlässig. Genau dort lohnt sich ein systematischer Blick auf die Umgebung, die Docking-Station und die Sensorik.
Die häufigsten Ursachen im Überblick
Der i9 arbeitet mit Kameras, Sensoren und Kartierung. Damit die Rückkehr funktioniert, braucht er freie Sichtachsen, eine stabile Orientierung und eine Station, die für ihn gut erreichbar bleibt. Schon kleine Änderungen im Raum reichen manchmal aus, damit er den Kurs verliert.
Ein typischer Auslöser ist eine ungünstige Station. Steht die Basis zu dicht an einer Wand, neben Stuhlbeinen oder in einer Ecke mit wenig Platz, erkennt der Roboter sie zwar manchmal noch, kann aber nicht sauber andocken. Auch spiegelnde Flächen, starke Sonneneinstrahlung oder dunkle Teppichkanten stören die Orientierung häufiger, als viele vermuten.
Daneben spielen die Bodengegebenheiten eine große Rolle. Lose Kabel, hohe Teppichkanten, Türschwellen oder ein verschobener Teppich vor der Ladebasis können den letzten Meter blockieren. Der Roboter kommt dann in die Nähe, dreht sich aber weg oder bricht den Andockversuch ab.
Auch verschmutzte Sensoren sind ein Klassiker. Staub auf den Kamerafenstern, Schmutz an den Ladekontakten oder Haare an den Rädern sorgen dafür, dass sich das Gerät falsch einschätzt. Gerade nach längeren Einsätzen sammelt sich dort mehr an, als man auf den ersten Blick sieht.
Was zuerst geprüft werden sollte
Am schnellsten findest du die Ursache, wenn du in dieser Reihenfolge vorgehst: Station prüfen, Kontakte reinigen, Umgebung freiräumen, Sensoren säubern, danach eine neue Rückkehr testen. Diese Reihenfolge spart Zeit, weil du erst die einfachen und häufigsten Störungen ausschließt.
- Die Station sollte frei stehen und fest auf dem Boden sitzen.
- Vor der Basis braucht der Roboter genügend Platz zum Anfahren und Wenden.
- Die Ladeflächen an Roboter und Station sollten sauber und trocken sein.
- Kabel, Socken, Teppichkanten und kleine Möbelstücke gehören aus dem Anfahrbereich.
- Wenn der Roboter sich zuletzt oft verfahren hat, hilft eine neue Kartierung oder eine aktualisierte Karte.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen „kommt nicht an die Station heran“ und „findet die Station nicht“. Im ersten Fall blockiert meist die Umgebung. Im zweiten Fall liegt die Ursache eher in der Navigation oder in einem Sensorthema.
Der Standort der Station entscheidet oft über alles
Die Docking-Station braucht mehr Freiraum, als man im Alltag gern einplant. Steht sie zwischen Möbeln, an einer Treppe oder hinter einem Vorhang, wird die Rückkehr unnötig schwierig. Der i9 braucht einen klaren, wiedererkennbaren Anfahrbereich, damit er die Basis sicher ansteuern kann.
Besonders ungünstig sind Positionen direkt neben großen Spiegeln, glänzenden Schrankfronten oder stark wechselnden Lichtquellen. Die optische Navigation kann dort irritiert werden, weil die Umgebung weniger eindeutig wirkt. Das gilt auch für sehr dunkle Ecken, in denen die Erkennung der Station schlechter funktioniert.
Ein weiterer Punkt ist der Abstand nach vorne und zu den Seiten. Ist der Bereich zu eng, kann der Roboter zwar zur Station rollen, aber nicht mehr sauber ausrichten. Dann fährt er mehrfach an, dreht sich neu und bricht irgendwann ab.
Verschmutzung an Kontakten und Sensoren
Saubere Kontakte sind für das Laden ebenso wichtig wie eine gute Position. Selbst dünner Staubfilm auf den Metallflächen kann dazu führen, dass der Roomba zwar andockt, aber keinen sicheren Stromkontakt bekommt. Dann wirkt es so, als würde er die Station verfehlen, obwohl das eigentliche Problem erst beim Laden sichtbar wird.
Die Reinigung ist unkompliziert. Wische die Ladeflächen an Roboter und Station mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Prüfe danach auch die Räder, die Unterseite und die Frontsensoren. Wenn dort Haare oder feiner Schmutz hängen, kann die Navigation leicht danebenliegen.
Bei den Sensoren gilt: sanft arbeiten, keine nassen Tücher in Öffnungen drücken und keine scharfen Mittel verwenden. Ein trockenes Mikrofasertuch reicht in vielen Fällen aus. Wenn der Roboter häufig unter Möbeln unterwegs ist, lohnt sich diese Pflege in kürzeren Abständen.
Wenn die Karte nicht mehr zur Wohnung passt
Der Roomba i9 speichert seine Umgebung als Karte. Verschiebt sich die Wohnung durch neue Möbel, dauerhaft geschlossene Türen oder einen umgestellten Teppich, kann die gespeicherte Orientierung ungenau werden. Dann fährt der Roboter zwar nach Plan, aber die Rückkehr zur Basis passt nicht mehr sauber zur echten Raumgeometrie.
Das sieht man oft nach Umräumaktionen, nach dem Reinigen unter einem anderen Möbelaufbau oder wenn die Station an eine neue Position gewandert ist. In solchen Fällen hilft meist eine Aktualisierung der Kartierung oder eine neue Erkundungsfahrt, damit der Roboter die Wege neu einordnet.
Besonders wichtig ist das, wenn der i9 in mehreren Etagen oder in getrennten Bereichen arbeitet. Jede Umgebung sollte stabil und möglichst unverändert bleiben, sonst verliert die Navigation mit der Zeit an Genauigkeit.
Akkuzustand und Heimkehrverhalten
Ein schwacher Akku kann die Rückkehr ebenfalls stören. Der Roboter fährt dann noch los, schafft aber den Weg zur Station nicht mehr sauber oder bricht auf dem Weg dahin ab. Oft merkt man das daran, dass er deutlich früher als sonst zur Basis zurückkehren will oder zwischendurch ungeordnet stehen bleibt.
Auch ein alter Akku kann noch genug Leistung für eine kurze Reinigungsrunde liefern, aber nicht mehr für den kompletten Heimweg mit Suchbewegungen. Dann ist der Abstand zwischen Arbeitsbereich und Station entscheidend. Je länger der Weg, desto eher zeigt sich das Problem.
Wenn das Verhalten nach dem Laden oder nach längerer Nutzung deutlich schlechter geworden ist, gehört der Akku zur Prüf-Reihenfolge. Ein vollständiger Ladezyklus und ein Blick auf die App-Anzeige helfen bei der Einschätzung. Bleibt die Leistung auffällig schwach, kann ein Tausch sinnvoll sein.
Typische Fehlinterpretationen im Alltag
Viele denken zuerst an einen Defekt der Station, obwohl der eigentliche Auslöser im Raum liegt. Das ist verständlich, weil die Basis ja direkt beteiligt ist. Häufig sind es aber kleine Störungen wie ein verrutschtes Kabel, ein dichter Teppich vor der Station oder ein unruhiger Standort, die den Andockvorgang aus dem Takt bringen.
Ebenso wird ein Navigationsproblem manchmal mit einem Ladeproblem verwechselt. Der Roboter steht dann kurz vor der Station, dockt an und trennt sich wieder. Das wirkt, als finde er die Basis nicht, tatsächlich fehlt aber nur der stabile Kontakt oder die richtige Ausrichtung.
Genau deshalb lohnt es sich, die Beobachtung sauber zu trennen: Fährt der i9 gar nicht in Richtung Station, spricht das eher für Orientierung oder Kartierung. Kommt er zwar an, bleibt aber nicht dran, liegt der Blick eher auf Kontakten, Untergrund oder stationärer Stabilität.
Typische Situationen aus dem Alltag
In einer Wohnung mit vielen Stuhlbeinen steht die Station oft zu eng. Der Roboter kommt dann bis in die Nähe, weicht aber aus, weil der Wendebereich zu klein ist. Nach dem Umstellen der Basis an eine offenere Wand klappt die Rückkehr meist sofort besser.
In einem anderen Fall lag vor der Station ein dünner Teppich mit hochstehender Kante. Das reichte schon, damit der Roomba im letzten Moment kippelig fuhr und die Zielposition verfehlte. Nach dem Entfernen des Teppichs war das Problem erledigt, ohne dass ein Teil getauscht werden musste.
Ein drittes Beispiel: In einem hellen Wohnzimmer stand die Station direkt neben einem großen Spiegel. Der Roboter fand die Docking-Zone sporadisch, verlor sie aber beim Anfahren. Nach dem Verschieben der Basis an eine matte Wand funktionierte die Heimkehr deutlich stabiler.
Eine saubere Reihenfolge für die Fehlersuche
Starte mit der Umgebung und arbeite dich dann zum Gerät vor. Genau diese Abfolge bringt meist am schnellsten Klarheit.
- Station frei zugänglich aufstellen und genügend Raum davor schaffen.
- Ladekontakte an Roboter und Basis reinigen.
- Kabel, Teppichkanten und lose Gegenstände aus dem Bereich entfernen.
- Sensoren, Räder und Unterseite säubern.
- Die Karte oder Raumzuordnung neu anlernen lassen.
- Ein Testlauf zur Station starten und das Verhalten beobachten.
Bleibt das Problem danach bestehen, lohnt sich ein Blick auf den Akku, auf mögliche Fehlermeldungen in der App und auf eine mögliche Störung der Station selbst. Dann wird aus der Umgebungsfrage eher ein Geräte- oder Stromthema.
Wann ein Reset oder Neustart hilft
Ein Neustart kann helfen, wenn der Roboter sich nach einem Softwarehänger seltsam verhält. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Rückkehr seit einem Update, nach einer längeren Standzeit oder nach mehreren abgebrochenen Fahrten schlechter geworden ist. Ein einfacher Neustart ist dabei meist der bessere erste Schritt als ein vollständiger Reset.
Ein Zurücksetzen sollte erst dann folgen, wenn alle naheliegenden Ursachen ausgeschlossen sind. Das ist zwar manchmal wirksam, aber eben auch deutlich aufwendiger, weil Karten und Einstellungen neu aufgebaut werden müssen. Wer vorher Station, Kontakte und Karte prüft, spart sich oft viel Zeit.
Was bei wiederkehrenden Problemen auffällt
Wenn der i9 immer zur gleichen Stelle nicht zurückfindet, steckt oft ein fester Störpunkt dahinter. Das kann eine schmale Passage, ein Kabel, eine Türschwelle oder ein Möbelstück sein, das den Rückweg regelmäßig blockiert. In solchen Fällen reicht es meist, den Engpass dauerhaft zu entschärfen.
Wenn das Verhalten dagegen wechselnd ist, also mal klappt und mal nicht, liegt die Ursache eher bei Licht, Schatten, Verschmutzung oder einem sporadisch verschobenen Gegenstand. Dann ist der Raum selbst nicht stabil genug für eine zuverlässige Navigation.
Gerade bei häufigen Wechseln im Zuhause, etwa durch verschobene Möbel, geöffnete und geschlossene Türen oder wechselnde Teppiche, braucht der Roboter etwas mehr Konstanz. Je klarer der Weg zur Station bleibt, desto seltener tritt das Problem auf.
Dock und Ladefläche ohne Stolperfallen vorbereiten
Damit der Roboter zuverlässig zur Station zurückfindet, braucht er vor allem eine klare und stabile Umgebung rund um die Dockingbasis. Schon kleine Hindernisse im direkten Umfeld reichen aus, damit er die Rückfahrt abbricht, umdreht oder die Station mehrfach verfehlt. Besonders wichtig ist ein freier Bereich vor der Ladestation, damit der Roboter beim Andocken genügend Platz zum Ausrichten hat.
Prüfen Sie zuerst den Boden vor der Station. Lose Kabel, schmale Teppichkanten, Sockel mit Überstand oder eine leicht versetzte Matte können die Anfahrt stören. Auch eine zu nah an Möbeln platzierte Basis führt oft dazu, dass die seitlichen Sensoren die Einfahrt nicht sauber erfassen. Am besten bleibt links und rechts etwas Luft, damit die Bodenfreiheit und die Kontaktaufnahme nicht behindert werden.
- Station auf ebenem, festem Untergrund aufstellen.
- Mindestens einen freien Korridor vor der Dockingbasis lassen.
- Kabel, Zeitschriften und andere Kleinteile aus dem Fahrweg entfernen.
- Teppiche mit hochstehenden Kanten oder rutschende Unterlagen glätten.
- Die Ladebasis nicht direkt hinter Türen oder an Engstellen platzieren.
Navigationsdaten und Karten neu ausrichten
Die Rückkehr klappt nur dann zuverlässig, wenn die gespeicherte Raumkarte zum aktuellen Wohnungsbild passt. Schon verschobene Stühle, neue Raumtrenner oder eine umgestellte Station können die Orientierung beeinträchtigen. Der Roboter nutzt gespeicherte Routen, Wände und Raumgrenzen, um seinen Heimweg zu berechnen. Stimmen diese Daten nicht mehr, sucht er oft länger, kreist oder bricht die Rückfahrt ab.
In der App lohnt sich ein Blick auf die Kartendarstellung. Prüfen Sie, ob Räume korrekt abgegrenzt sind und ob die Station noch an der richtigen Position liegt. Falls eine Karte veraltet wirkt, hilft es meist, eine neue Kartenerstellung zu starten oder die vorhandene Karte neu zu speichern. Vor allem nach größeren Umbauten, neuem Mobiliar oder mehreren Fahrten in unterschiedlichen Etagen ist das sinnvoll.
So gehen Sie in der App vor
- Die aktuelle Karte öffnen und auf Verschiebungen prüfen.
- Kontrollieren, ob die Dockingstation am richtigen Ort angezeigt wird.
- Falls möglich, Raumgrenzen und verbotene Zonen überprüfen.
- Bei deutlichen Abweichungen die Karte aktualisieren oder neu anlegen.
- Danach eine kurze Testfahrt mit Rückkehr zur Station starten.
Wichtig ist außerdem, dass der Roboter die Station nicht nur speichert, sondern sie auch während der Fahrt wiedererkennt. Steht die Basis gedreht, verschoben oder an einem anderen Wandabschnitt, kann die Navigation in die Irre laufen. Schon wenige Zentimeter Unterschied machen in engen Bereichen einen spürbaren Unterschied.
Ladekontakte, Sensoren und Firmware gezielt prüfen
Ein sauberer Heimweg reicht nicht aus, wenn die Verbindung zur Station am Ende scheitert. Dann fährt der Roboter möglicherweise richtig an, erkennt die Kontakte aber nicht sicher oder beendet den Ladevorgang zu früh. Deshalb sollten die Ladeflächen an Station und Gerät trocken und frei von Belägen sein. Ein weiches, fusselfreies Tuch entfernt Staub, der sich auf den Metallflächen sammelt und die Kontaktgabe verschlechtert.
Auch die Orientierungssensoren verdienen Aufmerksamkeit. Verschmutzte Front-, Seiten- oder Abgrundsensoren können dazu führen, dass der Roboter Entfernungen falsch einschätzt. Das fällt besonders auf, wenn er in der Nähe der Basis zu spät reagiert oder sich an der Dockingstation vorbeischiebt. Reinigen Sie die Sensorbereiche vorsichtig und prüfen Sie, ob Schutzfolien, Klebereste oder harte Schmutzpartikel die Sicht verdecken.
- Gerät ausschalten und die Ladekontakte trocken reinigen.
- Station ebenfalls an den Metallflächen abwischen.
- Front- und Seitensensoren auf Staub oder Beläge kontrollieren.
- Firmware- und App-Updates prüfen, falls die Navigation auffällig wirkt.
- Nach dem Reinigen eine vollständige Rückfahrt testen.
Falls Updates verfügbar sind, sollten sie zeitnah installiert werden. Hersteller passen damit häufig Navigationslogik, Fehlererkennung und Dockingverhalten an. Nach einem Update kann es sinnvoll sein, den Roboter einmal neu starten zu lassen und anschließend einen kompletten Reinigungsdurchlauf mit automatischer Rückkehr durchzuführen. So zeigt sich schneller, ob das Problem nur durch eine veraltete Software verursacht wurde.
Akku, Fahrverhalten und Rückkehrlogik im Blick behalten
Die Heimfahrt hängt auch vom Zustand des Akkus und vom allgemeinen Fahrverhalten ab. Ein alter oder schwacher Akku kann dazu führen, dass das Gerät zwar noch eine Reinigungsrunde beendet, für die präzise Rückfahrt aber nicht mehr genug Reserven hat. Dann wirkt der Ablauf unruhig, das Gerät stoppt häufiger oder kehrt nur nach mehreren Anläufen zurück.
Typisch ist außerdem ein verändert wirkendes Bewegungsmuster. Fährt der Roboter deutlich langsamer, dreht er häufiger auf der Stelle oder sucht ungewöhnlich lange nach der Station, liegen oft mehrere kleine Ursachen zusammen. Neben dem Akku kommen verschmutzte Antriebsräder, blockierte Rollen oder ein verhärteter Schmutzrand an der Unterseite in Frage. Diese Punkte sind schnell übersehen, beeinflussen aber die Rückkehr deutlich.
Kontrollieren Sie deshalb auch die Unterseite des Geräts. Freie Räder, leichtgängige Rollen und saubere Bürsten helfen dabei, dass der Roboter sauber auf Kurs bleibt. Wenn der Akku bereits spürbar an Laufzeit verloren hat, ist ein Austausch oft die dauerhaft bessere Lösung als weitere Umgehungsversuche. Das gilt besonders dann, wenn die Dockingprobleme nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig auftreten.
Saubere Testreihenfolge für eine zuverlässige Rückkehr
Am schnellsten lässt sich die Ursache eingrenzen, wenn Sie in einer festen Reihenfolge prüfen. So erkennen Sie, ob die Störung von der Umgebung, der Navigation, der Station oder vom Gerät selbst kommt. Starten Sie mit einer leeren, gut beleuchteten Fläche und setzen Sie die Station vorübergehend an einen anderen, freien Ort, falls das ohne großen Aufwand möglich ist. Dadurch wird sichtbar, ob das Problem am bisherigen Standort hängt.
Danach folgt ein kurzer Funktionscheck ohne Sonderbedingungen. Lassen Sie den Roboter eine kleine Fläche reinigen und anschließend selbstständig zur Basis fahren. Beobachten Sie, ob er die Station nur nicht findet, ob er sie zwar ansteuert, aber nicht einrastet, oder ob er bereits auf dem Rückweg abbricht. Diese Unterschiede helfen bei der weiteren Eingrenzung.
- Station freiräumen und sauber aufstellen.
- Kontakte, Sensoren und Räder reinigen.
- Karte und Stationsposition in der App prüfen.
- Kurztest ohne Hindernisse starten.
- Bei Erfolg die Station wieder an den ursprünglichen Ort setzen und erneut testen.
Bleibt die Rückkehr nur an einem bestimmten Platz problematisch, liegt die Ursache meist an der Umgebung. Tritt der Fehler unabhängig vom Standort auf, sollte der Fokus stärker auf Gerät, Akku und Software liegen. In vielen Fällen lässt sich das Verhalten dann durch Reinigung, Neuaufbau der Karte und einen Neustart stabilisieren.
Warum fährt das Gerät zur Basis, dockt aber nicht an?
Dann sind oft die Kontakte verschmutzt, die Station steht nicht sauber ausgerichtet oder der Roboter erkennt die Einfahrt nicht zuverlässig. Reinigen Sie beide Kontaktflächen und prüfen Sie die Position der Station erneut.
Hilft ein Neustart bei solchen Problemen?
Ja, vor allem nach Softwarehängern oder wenn die Navigation nach einer Änderung im Raum durcheinandergerät. Ein Neustart kann Sensorwerte und Bewegungslogik neu initialisieren.
Wann sollte die Karte neu angelegt werden?
Nach größeren Umbauten, wenn Möbel verschoben wurden oder die Basis an einen anderen Ort kam. Eine neue Kartenspeicherung bringt die Orientierung oft wieder in Ordnung.
Was spricht für einen schwachen Akku als Ursache?
Kurze Laufzeiten, abruptes Stoppen, langsame Rückfahrten und mehrere Dockingversuche deuten darauf hin. In diesem Fall ist eine Prüfung oder ein Austausch des Akkus sinnvoll.
Häufige Fragen
Warum findet der Roomba i9 die Basis manchmal nicht mehr?
Meist liegt es an einer schlechten Position der Station, an verschmutzten Kontakten oder daran, dass die gespeicherte Raumkarte nicht mehr zur Wohnung passt. Auch schwache Akkus, verdeckte Sensoren oder neue Hindernisse im Heimweg spielen oft eine Rolle.
Was sollte ich als Erstes prüfen?
Beginnen Sie mit der Station selbst und kontrollieren Sie, ob sie frei steht, ausreichend Abstand hat und dauerhaft mit Strom versorgt wird. Danach reinigen Sie die Ladekontakte am Roboter und an der Dockingstation sowie die Sensoren an der Vorderseite und Unterseite.
Welche Umgebung um die Station herum ist ideal?
Vor der Station sollte genug Platz sein, damit der Roboter anfahren und wenden kann. Auch seitlich und oberhalb darf nichts direkt anliegen, sonst wird die Heimkehr unnötig erschwert.
Kann eine verschmutzte Station das Andocken verhindern?
Ja, schon dünner Staub oder Belag auf den Metallkontakten reicht aus, damit der Ladevorgang nicht sauber beginnt. Wischen Sie die Flächen trocken und ohne aggressive Reinigungsmittel ab, damit der Kontakt wieder zuverlässig hergestellt wird.
Welche Rolle spielt die gespeicherte Karte?
Die Kartierung hilft dem Gerät, seine Position im Raum zu erkennen und den Rückweg zu planen. Nach größeren Änderungen in der Wohnung, etwa verschobenen Möbeln oder neuen Teppichen, kann eine Aktualisierung oder Neuvermessung nötig sein.
Was tun, wenn der Akku noch lädt, der Roboter aber trotzdem nicht heimkehrt?
Dann liegt das Problem oft nicht am reinen Ladezustand, sondern an der Navigation oder an Störungen auf dem Weg. Prüfen Sie, ob der Boden frei ist, ob Kabel im Weg liegen und ob der Roboter an einer Stelle festhängt, an der er seine Position schlecht erkennt.
Wie wichtig sind Sensoren für die Rückkehr zur Basis?
Sehr wichtig, denn die Sensoren helfen beim Erkennen von Wänden, Hindernissen und der Station. Sind sie verschmutzt oder verdeckt, fährt das Gerät zwar oft weiter, findet aber den Weg nach Hause deutlich schlechter.
Hilft ein Neustart bei diesem Problem?
Ein Neustart kann kleine Steuerungsfehler beseitigen und die Navigation neu initialisieren. Danach lohnt sich ein Testlauf mit freier Fläche, damit sich zeigt, ob das Verhalten dauerhaft besser wird.
Wann sollte die Software überprüft werden?
Nach einem Update, bei unerwartetem Navigationsverhalten oder wenn das Problem plötzlich häufiger auftritt, ist ein Blick in die App sinnvoll. Dort lassen sich oft Firmware, Kartenstatus und Meldungen prüfen, die bei der Suche nach der Ursache helfen.
Woran erkenne ich, dass die Station selbst das Problem ist?
Wenn der Roboter die Basis nur sporadisch ansteuert, vor ihr stehen bleibt oder trotz freier Fläche mehrfach daneben fährt, ist die Dockingstation ein guter Prüfpunkt. In solchen Fällen sollten Stromversorgung, Ausrichtung und Kontakte besonders sorgfältig kontrolliert werden.
Fazit
Bei diesem Heimkehrproblem liegt die Lösung meist in einer klaren Reihenfolge: Station prüfen, Kontakte reinigen, Sensoren säubern, Karte und Umgebung kontrollieren. Wer diese Punkte nacheinander abarbeitet, findet die Ursache in vielen Fällen ohne Umwege. Bleibt das Verhalten bestehen, helfen ein Neustart, ein erneutes Einlernen der Karte und notfalls die Prüfung durch den Kundendienst.