Samsung Trockner zeigt Filter reinigen: Lösung, wenn die Meldung nicht verschwindet

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 29. Mai 2026 13:58

Die Meldung bleibt meist dann stehen, wenn der Trockner den Luftweg noch immer als blockiert erkennt oder der Filterkontakt nicht sauber zurückgesetzt wurde. In vielen Fällen reicht gründliches Reinigen und ein sauberer Neustart, manchmal steckt aber auch Feuchtigkeit im Flusensiebgehäuse, ein verschmutzter Sensor oder ein Bedienfehler dahinter.

Die gute Nachricht: Das Problem lässt sich oft ohne Werkzeug lösen. Wichtig ist, systematisch vorzugehen, damit du nicht nur die Anzeige wegdrückst, sondern die eigentliche Ursache erwischst.

Was die Meldung eigentlich bedeutet

Die Anzeige weist darauf hin, dass der Luftstrom im Gerät eingeschränkt sein könnte. Samsung-Trockner prüfen dafür je nach Modell den Zustand des Flusensiebs, den Luftdurchsatz und teilweise auch Sensorwerte rund um Temperatur und Feuchte.

Die Meldung ist also nicht bloß eine Erinnerung zum Putzen. Sie kann ein Hinweis auf echten Luftstau sein, aber auch auf einen Zustand, den das Gerät nach dem Reinigen noch nicht neu erkannt hat. Genau deshalb verschwindet die Warnung manchmal erst nach einem vollständigen Arbeitszyklus oder nach einem sauberen Reset.

Die häufigsten Ursachen

Am häufigsten steckt schlicht ein verstopfter Filter oder ein verschmutzter Luftkanal dahinter. Schon eine dünne Schicht aus Flusen reicht bei sensiblen Geräten aus, damit die Elektronik eine Blockade vermutet.

Ebenso häufig ist Feuchtigkeit ein Thema. Wenn das Flusensieb oder das Gehäuse nach dem Reinigen noch nass ist, kann der Trockner den Zustand als „nicht einsatzbereit“ bewerten. Das gilt besonders dann, wenn der Filter direkt nach dem Ausspülen wieder eingesetzt wurde.

Ein weiterer Klassiker sind Flusen im Bereich hinter dem Sieb, am Wärmetauscher oder in den Luftöffnungen. Das Sieb selbst sieht dann sauber aus, aber der Luftweg ist es eben nicht.

Selten, aber möglich, sind Kontaktprobleme, ein Sensorfehler oder eine Störung in der Elektronik. Dann bleibt die Meldung hartnäckig stehen, obwohl äußerlich alles sauber wirkt.

So gehst du sinnvoll vor

Beginne immer mit den einfachen, reversiblen Schritten. Genau diese Reihenfolge spart Zeit und verhindert, dass du ein funktionierendes Gerät unnötig auseinanderbaust.

  1. Gerät ausschalten und vom Strom trennen.
  2. Flusensieb herausnehmen und unter gutem Licht prüfen.
  3. Filter, Filterrahmen und Sitzfläche gründlich von Flusen befreien.
  4. Alle Teile vollständig trocknen lassen.
  5. Filter wieder korrekt einsetzen und die Klappe sauber schließen.
  6. Gerät neu starten und eine kurze Testphase abwarten.

Wenn die Meldung danach verschwindet, war die Ursache meist einfach ein verschmutzter oder feuchter Bereich. Bleibt sie bestehen, geht es an den Luftweg und an mögliche Störungen im System.

Der Filter ist sauber, die Meldung bleibt aber stehen

Das passiert häufiger, als viele denken. Ein sauber wirkender Filter ist nicht automatisch ein sauberer Luftweg. In vielen Trocknern sitzen hinter dem Sieb weitere engere Kanäle, und dort sammeln sich die eigentlichen Flusenreste.

Anleitung
1Gerät ausschalten und vom Strom trennen.
2Flusensieb herausnehmen und unter gutem Licht prüfen.
3Filter, Filterrahmen und Sitzfläche gründlich von Flusen befreien.
4Alle Teile vollständig trocknen lassen.
5Filter wieder korrekt einsetzen und die Klappe sauber schließen — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Prüfe deshalb den Bereich hinter dem Sieb besonders sorgfältig. Nimm die Lampe zur Hilfe und schaue in die Öffnungen, Kanten und Dichtbereiche. Wenn sich dort ein fester Flusenfilm gebildet hat, reicht Pusten meist nicht aus; besser ist ein weiches Tuch oder eine kleine, trockene Bürste.

Wichtig ist auch die Einbaurichtung des Filters. Sitzt er minimal schief oder rastet er nicht sauber ein, kann das Gerät eine falsche Rückmeldung bekommen. Das wirkt banal, ist in der Praxis aber ein häufiger Auslöser für hartnäckige Anzeigen.

Feuchtigkeit als versteckter Auslöser

Ein nasser Filter ist bei vielen Geräten ein unterschätztes Problem. Nach dem Ausspülen sollte der Filter vollständig trocken sein, bevor er wieder eingesetzt wird. Schon Restfeuchte kann den Sensorbereich beeinflussen oder den Luftdurchgang mindern.

Gleiches gilt für das Gehäuse des Flusensiebs. Wenn sich dort Wasser sammelt, bleibt die Warnung manchmal stehen, obwohl der eigentliche Filter bereits sauber ist. Öffne die Klappe, wische den Bereich trocken und lasse das Gerät bei geöffneter Klappe einige Zeit stehen, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann.

Praxisnah betrachtet ist das oft der Punkt, an dem sich viele unnötige Verdachtsmomente auflösen. Gerät ausgeschaltet, alles trocken, Filter korrekt eingesetzt, dann erst neu prüfen.

Der Luftweg muss mitgeprüft werden

Bei Trocknern mit Wärmepumpe oder klassischem Luftsystem reicht die Reinigung am Sieb allein nicht immer aus. Auch der Bereich rund um Wärmetauscher, Luftkanäle und Bodenfilter kann mit Flusen zu sein.

Je nach Modell lässt sich der Wärmetauscher entnehmen oder zumindest zugänglich reinigen. Dabei gilt: Nur so weit gehen, wie es die Bedienungsanleitung deines Geräts vorsieht. Empfindliche Lamellen darfst du nicht verbiegen, und aggressive Reinigungsmittel sind fehl am Platz.

Wenn der Trockner trotz sauberem Sieb häufig auf die Meldung springt, spricht das eher für einen eingeschränkten Luftweg als für einen reinen Anzeigefehler. Dann lohnt sich eine tiefere Reinigung des gesamten Luftpfads deutlich mehr als ein erneutes Wischen am Filter.

Ein sauberer Reset kann helfen

Manche Geräte behalten den Warnzustand, bis sie einmal vollständig stromlos waren. Ein normaler Aus- und Einschaltvorgang reicht dafür nicht immer aus. Trenne den Trockner deshalb für einige Minuten vom Netz und starte ihn danach erneut.

Das hilft vor allem dann, wenn die Meldung durch einen kurzzeitigen Sensorzustand ausgelöst wurde. Nach dem Neustart prüft das Gerät die Werte oft neu und übernimmt den saubereren Zustand erst dann.

Bleibt die Meldung trotz Reset bestehen, ist das ein wichtiges Signal: Dann liegt die Ursache eher bei einem realen Problem im Luftsystem oder bei einem Sensorthema als bei einem einmaligen Software-Hänger.

Typische Missverständnisse im Alltag

Viele gehen davon aus, dass das Reinigen des Siebs automatisch alles erledigt. Das stimmt leider nur bei leichter Verschmutzung. Sobald Flusen tiefer sitzen, bleibt die Anzeige bestehen, obwohl das sichtbare Sieb schon wieder ordentlich aussieht.

Ein zweites Missverständnis ist die Annahme, dass ein kurzer Testlauf immer genügt. Einige Trockner prüfen erst nach einer gewissen Laufzeit, ob Luftstrom und Temperatur wieder im grünen Bereich liegen. Wer also nach zwei Minuten abbricht, sieht unter Umständen weiterhin die alte Meldung.

Auch der Gedanke, kräftiges Ausblasen mit Druckluft löse jedes Problem, führt oft in die Irre. Flusen können dadurch sogar tiefer in Kanäle gedrückt werden. Sanftes Reinigen ist hier meist die bessere Wahl.

Wann ein Sensor oder ein technischer Defekt im Spiel ist

Wenn nach gründlicher Reinigung, Trocknung und Neustart weiterhin dieselbe Meldung erscheint, kommt ein technischer Fehler in Betracht. Das betrifft vor allem Feuchte- oder Temperatursensoren, die falsche Werte melden, oder Kontakte, die den Filterzustand nicht sauber erkennen.

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Auch eine defekte Elektronik ist möglich, allerdings deutlich seltener als eine Verschmutzung. Typisch ist dann, dass die Warnung unabhängig vom tatsächlichen Zustand immer wieder erscheint oder sich mit anderen Fehlermeldungen abwechselt.

In diesem Fall hilft meist nur eine gezielte Diagnose durch den Kundendienst oder eine Fachwerkstatt. Das ist besonders sinnvoll, wenn das Gerät noch Garantie hat oder wenn du am Luftsystem keine Bauteile unnötig lösen möchtest.

So findest du die Ursache schneller

Die folgende Reihenfolge bewährt sich in der Praxis, weil sie die häufigsten Gründe zuerst abdeckt und spätere Schritte nur dann nötig macht, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Prüfe zuerst, ob das Sieb trocken und korrekt eingesetzt ist. Schau dann in den Filterrahmen und die angrenzenden Luftöffnungen. Danach trennst du das Gerät kurz vom Strom und testest einen Neustart. Erst wenn die Warnung weiterhin da ist, lohnt sich der Blick auf Wärmetauscher, Luftkanäle und mögliche Sensorfehler.

Diese Reihenfolge ist deshalb sinnvoll, weil sie zwischen Beobachtung und Ursache trennt. Eine Anzeige kann eben auch dann bleiben, wenn der eigentliche Auslöser schon behoben wurde und das Gerät nur noch auf eine neue Prüfsituation wartet.

Ein paar typische Alltagsszenen

Ein Paar hat den Trockner nach einer Ladung Handtücher geöffnet, das Sieb schnell ausgespült und direkt wieder eingesetzt. Am nächsten Morgen erscheint die Meldung erneut. In so einem Fall steckt oft Restfeuchte im Filtergehäuse oder an den Dichtkanten, nicht etwa ein schwerer Defekt.

In einem anderen Haushalt läuft das Gerät seit Wochen mit mehreren Wäschestücken pro Tag. Die Warnung taucht trotz regelmäßigen Reinigens immer wieder auf. Hier liegt der Verdacht eher auf einer tieferen Verschmutzung im Luftweg oder auf einem Sensor, der den Zustand falsch bewertet.

Ein drittes Szenario: Der Trockner wurde gerade bewegt oder leicht gekippt. Danach meldet er auffällig häufig Filterprobleme. Dann kann es sein, dass ein Filter nicht mehr sauber sitzt oder sich im Inneren Flusen gelöst und in einen sensiblen Bereich verteilt haben.

Was du besser nicht machst

Verwende keine scharfen Gegenstände, um in Öffnungen zu stochern. Dabei beschädigst du schnell Dichtungen oder Sensorbereiche, und aus einem kleinen Problem wird ein größeres.

Setze den Filter nicht mit Gewalt ein. Wenn er nicht leicht einrastet, stimmt entweder die Position nicht oder im Rahmen steckt noch ein Rest Flusenmaterial. Gewalt hilft hier nie, Ordnung schon eher.

Und noch etwas: Starte nicht sofort eine lange Trocknung mit voller Beladung, nur um die Meldung zu „überfahren“. Das belastet das Gerät unnötig und verschlimmert im Zweifel den Luftstau.

Wann Reinigung nicht mehr reicht

Es gibt einen Punkt, an dem du besser zur Reparatur gehst. Das ist vor allem dann der Fall, wenn das Gerät trotz sauberem, trockenem Filter dauerhaft auf die Meldung springt oder der Trockenvorgang sichtbar schlechter wird.

Auch ungewöhnliche Geräusche, schwache Wärmeentwicklung oder sehr lange Programmlaufzeiten sind Hinweise darauf, dass mehr als nur ein Filterthema vorliegt. Dann ist eine technische Prüfung sinnvoller als weiteres Probieren.

Bei älteren Geräten kann sich eine Reparatur je nach Modell lohnen, wenn es um einen gut erreichbaren Sensor oder eine leichte Reinigung geht. Bei umfangreichen Defekten sollte man die Kosten gegen den Restwert abwägen.

Was die Warnung im Alltag oft auslöst

Besonders häufig entsteht das Problem nach stark fusselnder Wäsche wie Handtüchern, Decken oder neuen Textilien. Diese Ladungen setzen das Sieb schneller zu als normale Mischwäsche.

Auch zu volle Trommeln sorgen für höhere Belastung. Dann zirkuliert die Luft schlechter, und der Trockner meldet schneller einen Filterzustand, obwohl das Sieb äußerlich noch halbwegs sauber aussieht.

Ein weiterer Auslöser ist fehlende Routine bei der Reinigung. Wer das Sieb zwar entfernt, aber den Rahmen und die Kanten nicht mit prüft, lässt oft genau die Stellen aus, an denen sich die Rückmeldung des Geräts stört.

Was du aus der Meldung lernen kannst

Die Anzeige ist selten zufällig. Sie sagt dir meistens, dass der Trockner an einer Stelle mehr Widerstand spürt, als ihm lieb ist. Das ist manchmal ein echter Wartungshinweis und manchmal eine Folge von Feuchtigkeit oder einer falschen Rückmeldung.

Genau deshalb lohnt sich ein ruhiger, klarer Ablauf: säubern, trocknen, korrekt einsetzen, neu starten, prüfen. Bleibt das Problem bestehen, hilft der Blick auf den Luftweg und dann auf die Technik. So kommst du meist ohne Umwege zur Ursache.

Wer den Trockner auf diese Weise behandelt, spart sich häufig unnötige Reparaturversuche. Und oft ist die Lösung am Ende erfreulich unspektakulär: etwas Flusen, etwas Feuchtigkeit, ein sauberer Sitz des Filters und ein sauberer Neustart.

Tür, Dichtung und Einschub komplett prüfen

Bleibt die Anzeige trotz gereinigtem Flusensieb erhalten, lohnt sich der Blick auf alle Stellen, an denen Restfasern oder Nässe sitzen können. Der Filtereinsatz selbst ist nur ein Teil des Luft- und Trocknungssystems. Sitzt die Tür nicht sauber, ist die Dichtung verschmutzt oder liegen Fasern im Bereich des Einschubs, erkennt das Gerät den Luftdurchsatz unter Umständen weiterhin als unzureichend. Besonders bei Geräten mit mehreren Siebelementen sollte jede Ebene einzeln herausgenommen, abgespült und vollständig getrocknet werden. Auch der Rahmen rund um die Öffnung muss frei sein, damit der Luftstrom nicht unnötig gebremst wird.

Hilfreich ist ein kurzer Kontrollgang nach jedem Reinigungsschritt. Dabei geht es nicht nur um sichtbare Fusseln, sondern auch um feine Filmreste von Weichspüler, Staub und Kondenswasser. Diese Schicht fällt im Alltag oft kaum auf, kann aber die Sensorik beeinflussen. Achte außerdem darauf, dass das Sieb wirklich korrekt einrastet. Schon ein minimal schräg eingesetzter Filter kann die Meldung erhalten, weil das Gerät von einer unvollständigen Reinigung oder einem gestörten Sitz ausgeht.

Verborgene Rückstände im Luft- und Kondensbereich beseitigen

Bei vielen Modellen sitzt die Ursache tiefer im System. Hinter der Front, im Kondensatorbereich oder in Kanälen für den Luftaustausch können sich Flusen sammeln, die von außen nicht sichtbar sind. Wird dieser Bereich über längere Zeit nicht geprüft, meldet der Trockner auch nach dem Säubern des sichtbaren Filters weiterhin Handlungsbedarf. Je nach Baureihe gibt es dafür herausnehmbare Module, die unter klarem Wasser ausgespült werden können. Wichtig ist, dass sie vor dem Wiedereinsetzen vollständig abtropfen und trocken wirken, damit keine Feuchtigkeit in den Luftweg gelangt.

Auch der Kondenswasserbehälter sollte nicht übersehen werden. Steht er nicht richtig in seiner Führung, kann das Gerät verschiedene Warnungen auslösen oder den Trocknungsvorgang abbrechen. Ebenso sinnvoll ist ein Blick auf die Wasserwege, falls das Modell über einen Ablaufschlauch arbeitet. Ein geknickter oder verstopfter Schlauch führt dazu, dass Feuchtigkeit im System bleibt und die Elektronik eine falsche Rückmeldung bekommt. In solchen Fällen reicht das Entfernen des Hauptfilters allein nicht aus.

  • Flusensieb ausbauen, ausklopfen und mit Wasser reinigen.
  • Kondensator oder Wärmetauscher nur nach Herstellervorgabe behandeln.
  • Gehäuseöffnung, Türfalz und Dichtungen von Fasern befreien.
  • Wasserbehälter und Schlauchführung auf festen Sitz prüfen.
  • Alle Teile vor dem Start vollständig trocknen lassen.

Sensoren, Programme und Steuerung richtig einordnen

Nicht jede Meldung weist auf echte Verschmutzung hin. Manche Trockner werten Laufzeit, Temperatur und Luftzirkulation miteinander aus und setzen die Anzeige auch dann, wenn ein Trocknungszyklus ungewöhnlich abläuft. Ein sehr volles Gerät, stark zusammengeknäulte Wäsche oder ein Programm, das nicht zum Textiltyp passt, kann den Luftstrom so stark verändern, dass die Warnung stehen bleibt. In diesem Fall hilft es, die Beladung zu reduzieren und ein passendes Programm zu wählen, anstatt nur den Filter erneut zu reinigen.

Nach einer gründlichen Säuberung sollte das Gerät vollständig neu gestartet werden. Dafür den Trockner ausschalten, vom Strom trennen und einige Minuten warten, bevor er wieder eingeschaltet wird. Bei manchen Modellen wird die Meldung erst nach einem kompletten Neustart zurückgesetzt. Bleibt sie auch danach bestehen, sollte geprüft werden, ob eine Tastenkombination zum Zurücksetzen vorgesehen ist oder ob das Bedienfeld eine eigene Bestätigung verlangt. Ein Blick in die Bedienlogik des Geräts spart hier oft unnötige Wiederholungen.

  1. Gerät ausschalten und vom Netz trennen.
  2. Flusensieb, Kondensbereich und Wasserbehälter prüfen.
  3. Alle Teile wieder korrekt einsetzen.
  4. Nach einigen Minuten erneut starten.
  5. Ein kurzes Testprogramm ohne volle Beladung laufen lassen.

Wann die Anzeige trotz aller Reinigung nicht verschwindet

Bleibt die Warnung dauerhaft sichtbar, obwohl alle zugänglichen Bereiche sauber und trocken sind, kommt ein technisches Problem infrage. Dazu zählen verschmutzte oder falsch arbeitende Luft- und Feuchtigkeitssensoren, eine Störung im Türkontakt oder eine Elektronik, die den Reinigungszustand nicht mehr korrekt speichert. Auch ein beschädigter Einsatz im Filtergehäuse kann die Erkennung beeinflussen. In solchen Fällen reicht die normale Pflege nicht mehr aus, weil das Gerät intern einen Wert festhält, der nicht mehr plausibel ist.

Praktisch ist ein Vergleich mit dem Verhalten im Betrieb. Läuft der Trockner ungewöhnlich lang, bleibt die Wäsche trotz sauberer Beladung feucht oder ändert sich die Temperatur auffällig, spricht das eher für ein tiefer liegendes Problem. Dann sollte geprüft werden, ob ein Servicemenü, eine Selbstdiagnose oder ein Fehlercode vorhanden ist. Manche Modelle liefern zusätzliche Hinweise über blinkende Anzeigen oder Kombinationen am Display. Diese Signale helfen dabei, zwischen einer einfachen Reinigungsaufforderung und einem echten Defekt zu unterscheiden.

Wer das Gerät regelmäßig pflegt, die Luftwege frei hält und Feuchtigkeit konsequent entfernt, verhindert viele wiederkehrende Meldungen. Die Anzeige bleibt dann nicht nur seltener stehen, sondern der Trockner arbeitet auch gleichmäßiger und mit weniger Belastung für Sensorik und Bauteile. So lässt sich die Ursache Schritt für Schritt eingrenzen, bis der Betrieb wieder ohne Unterbrechung läuft.

FAQ: Häufige Fragen zur Meldung am Trockner

Warum bleibt die Anzeige trotz gereinigtem Filter bestehen?

Oft wurde nur das sichtbare Flusensieb gereinigt, während sich im Luftkanal, am Wärmetauscher oder an verdeckten Stellen noch Rückstände befinden. Auch Restfeuchte kann dazu führen, dass die Elektronik die Rückmeldung nicht sofort zurücksetzt.

Wie reinige ich das Flusensieb am besten?

Entferne das Sieb nach jedem Trockengang und löse die Flusen beidseitig vorsichtig ab. Bei feinem Belag hilft es, das Sieb zusätzlich unter lauwarmem Wasser auszuspülen und vollständig trocknen zu lassen, bevor es wieder eingesetzt wird.

Muss ich nur den Filter säubern oder auch andere Teile prüfen?

Zum gründlichen Vorgehen gehört mehr als das Sieb selbst. Prüfe auch den Bereich hinter der Filteraufnahme, die Türdichtung, den Kondensator beziehungsweise den Wärmetauscher und den Luftauslass, falls dein Modell einen besitzt.

Kann ein nasser Filter die Meldung auslösen?

Ja, ein noch feuchtes Sieb wird von manchen Geräten als nicht korrekt gewartet erkannt. Setze es erst wieder ein, wenn es wirklich trocken ist, und starte anschließend ein kurzes Programm, damit die Elektronik den Status neu bewertet.

Hilft ein Neustart des Geräts?

Ein kompletter Reset kann helfen, wenn die Warnung nur in der Steuerung hängen geblieben ist. Ziehe den Netzstecker für einige Minuten, stecke das Gerät wieder ein und starte dann ein neues Programm, nachdem alle Filter sauber und trocken sind.

Was mache ich, wenn der Luftweg frei wirkt, die Meldung aber weiter erscheint?

Dann lohnt ein Blick auf versteckte Engstellen, Knicke im Abluftschlauch oder starke Ablagerungen im Inneren des Geräts. Bleibt die Anzeige auch nach sorgfältiger Reinigung und Neustart bestehen, kann ein Sensor die Ursache sein.

Welche Bauteile sind bei einer Störung besonders verdächtig?

Häufig betroffen sind Feuchtigkeits- oder Luftstromsensoren, der Türkontakt und die Elektronik zur Auswertung der Reinigungsanzeige. Auch ein verschmutzter Wärmetauscher oder ein blockierter Lüfter kann die Rückmeldung verfälschen.

Wann sollte ich den Kundendienst einschalten?

Wenn die Anzeige trotz Reinigung, Trocknung und Reset über mehrere Trockengänge bestehen bleibt, ist eine technische Prüfung sinnvoll. Das gilt besonders dann, wenn das Gerät ungewöhnliche Geräusche macht, sehr lange trocknet oder kaum noch warme Luft bewegt.

Wie verhindere ich, dass die Meldung wiederkehrt?

Reinige das Flusensieb nach jedem Durchgang, kontrolliere regelmäßig die Luftwege und entferne Ablagerungen aus den vorgesehenen Wartungsbereichen. Außerdem sollte das Gerät nicht überfüllt werden, weil ein zu voller Trommelraum den Luftstrom deutlich verschlechtert.

Ist ein solcher Hinweis immer ein Defekt?

Nein, sehr oft weist die Anzeige nur auf mangelnde Wartung oder auf einen noch nicht vollständig zurückgesetzten Status hin. Erst wenn alle Reinigungs- und Prüfschritte nichts ändern, rückt ein technisches Problem in den Vordergrund.

Fazit

Die Warnung lässt sich in vielen Fällen durch eine gründliche Reinigung, das Trocknen aller betroffenen Teile und einen sauberen Neustart beheben. Bleibt sie bestehen, helfen die Prüfung von Luftweg, Sensorik und Türkontakt sowie gegebenenfalls der Service. Wer das Gerät regelmäßig pflegt, reduziert die Wahrscheinlichkeit für erneute Hinweise deutlich.

Checkliste
  • Flusensieb ausbauen, ausklopfen und mit Wasser reinigen.
  • Kondensator oder Wärmetauscher nur nach Herstellervorgabe behandeln.
  • Gehäuseöffnung, Türfalz und Dichtungen von Fasern befreien.
  • Wasserbehälter und Schlauchführung auf festen Sitz prüfen.
  • Alle Teile vor dem Start vollständig trocknen lassen.


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